Archive for Mai, 2011

Southland

Sonntag, Mai 8th, 2011

Southland (30.04-01.05.)

30.04. Milford Sound

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Wie geplant kamen wir vormittags bereits in Milford Sound an. Die Strecke die wir gefahren sind war sehr schön und vor Allem wegen seiner Berglandschaften extrem Spektakulär.
Etwas gruselig wurde es, als wir einen Berg per Tunnel, der nicht besonders vertrauenserweckend aussah, durchquerten. Die Fahrbahnbreite ließ uns wünschen, dass uns nichts größeres als ein Golf entgegenkommen wird.

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In Milford Sound, dass nur aus Hafen, Cafe und einer Lodge besteht, buchten wir uns eine Bootstour. Dank Isa sparten wir $92, da sie einen Gutschein in unseren Unterlagen von unserer Autovermietung entdeckte 🙂

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Unsere Bootstour ging über 2 Stunden auf dem Milford Sound, der eigentlich ein Fjord ist. Als man es entdeckte, war jedoch die Namengebung in diesem Gebiet abgeschlossen. Man entschied sich gegen die Umbenennung all der Buchten und Sounds in Fjorde und nannte die gesamte Gegend stattdessen Fiordland. Blöd nur, dass die Neuseeländer nicht wissen wie man Fjord schreibt…
Unsere Fahrt war sehr schön! Die Besatzung gab sich Mühe uns alles Wissenswerte über den Milford Sound zu erzählen und es war wirklich interessant. Z.B.: Wie entsteht eigentlich ein Fjord? Wisst ihr es?

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Wir hatten das strahlendste Wetter das man sich vorstellen kann, was diese Fahrt einfach nur schön machte. Als kleines Schmankerl konnten wir uns außerdem noch über ein paar Pinguine und Seerobben freuen. 🙂

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Nach diesem schönen Tag ging es dann auch schon wieder weiter.

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Nur noch 10 Tage Neuseeland lagen vor uns.

01.05.

Fahren, fahren, fahren, das war unser Programm für diesen Tag. Wir fuhren auf dem Southern Scenic Drive und genossen die Landschaft. Am Nachmittag kamen wir in den Catlins an und campten dort.

Otago Peninsula

Samstag, Mai 7th, 2011

Otago Peninsula (27.04-29.04.)

27.04. Haast Pass und Wanaka

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Besonders früh ging dieser Tag los. In Haast füllten wir unseren Tank auf und beobachteten eine japanische Reisegruppe, wie sie die Tankstelle fotografierte. Ohne Witz, 8 Leute standen mit Kamera da und knipsten was das Zeug hielt. Das Gebirge hinter ihnen beachteten sie nicht. Komisch…

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Ein Wasserfall

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Blue Pool

Der Pass hat landschaftlich viel Schönes zu bieten, doch vor der kleinen Wanderung auf den Aussichtspunkt sollte man ein Warnschild aufstellen. 20 Minuten mussten wir uns diesen extrem steilen Berg hinauf quälen und konnten uns dann über die Aussicht kaum freuen.

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Egal, die Fahrt ging weiter und wir ließen den Pass hinter uns. Langsam veränderte sich die Landschaft.

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Begeisterung machte sich breit. Bisher war die Südinsel einfach (nur) schön gewesen, aber unsere hohen Erwarten konnten noch nicht befriedigt werden, bis jetzt. Um uns herum tauchte das Neuseeland auf, auf das wir gewartet hatten. Die Landschaft wurde einmalig schön, es ließ sich aber nur schwer mit der Kamera einfangen. Flo wäre am liebsten den ganzen Weg zu Fuß gelaufen um alles abzufotografieren.

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Am Lake Hawea machten wir eine Kaffeepause und genossen den Blick auf den See.

Am Nachmittag erreichten wir Wanaka und wir dachten es kann nicht noch schöner werden. Eine tolle kleine Stadt, direkt am See gelegen. Wir entschlossen uns eine Nacht hier zu bleiben.

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Am Abend gingen wir ins Kino. Es war ein ganz besonderes Kino, dessen Saal anstatt der normalen Sitze, Sofas stehen hatte. Wir bestellten uns für die Pause Pizza vor 🙂
Da es keine festen Plätze gab, mussten wir, als wir den Saal betraten, unsere Augen schon sehr anstrengen, um noch etwas abzubekommen. An der Seite des Saals stand ein altes Auto in dem sich Sitze befanden. Noch kein anderer hatte sich dort reingetraut und wir griffen schnell zu. Wir öffneten die Tür und stiegen ein. Der beste Platz im Kino!
Der Film The Kings Speech war sehr gut und wir hatten einen tollen Kinoabend. Zur Pause erwartete uns schon unsere Pizza und es erströmte der Duft frisch gebackener Kekse. Die Reste der Pizza nahmen wir wieder zu unseren Plätzen, zusammen mit einem leckeren Schokocookie.

Schön!

28.04.

Unseren Morgen verbrachten wir in Puzzlingworld. Dort vergnügten wir uns in einem Irrgarten und sahen uns optische Illusionen (der Part war etwas lahm) an.

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Puzzlingworld

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Die Aussicht vom Mount Iron

Danach bestiegen wir Mount Iron, von dem wir eine tolle Sicht über die Stadt hatten. Danach genossen wir einen leckeren Kaffee und verließen Wanaka auch schon wieder 🙂

Unsere Fahrt war weiterhin sehr schön, als wir Queenstown ansteuerten.

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Wir fuhren vorbei an der ersten Brücke an der Bunjesprünge ausgeführt wurden, konnten aber leider selbst keine mehr sehen, da es zu spät war.
In Queenstown mussten wir einem sehr teuren Caravanpark nehmen, mangels Alternativen. Dort trafen wir aber Miri und Andre wieder 🙂
Am Abend kochten wir lecker Rosenkohl.

29.04. Queenstown

Strahlender Sonnenschein erwartete uns bereits am Morgen. Als wir in die Stadt gingen konnten wir viele Paragleiter sehen, die über die Stadt flogen. Miri entschloss sich dazu auch einen Flug zu machen. Wir erkundeten derweil die Stadt. Uns gefiel es sehr gut.

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Viele kleine Läden, nette Cafes und Restaurants und natürlich die tolle Lage der Stadt, umringt von Bergen und direkt am See.
Wir machten eine Gondelfahrt auf den direkt an der Stadt gelegenen Berg. Von dort konnten wir gut beobachten, wie die Paragleiter ihren Flug starteten. Besonders auffällig war, dass fast ausschließlich Kinder es machten.

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Am Nachmittag trafen wir uns mit Andre und Miri wieder und wir gingen ins berühmte FergBurger. Natürlich bestellten wir uns jeder einen dicken Burger, ohne Beilagen. Die Dinger waren einfach zu groß um noch etwas nebenbei in den Magen zu bekommen. Wie konnte es anders sein, es war richtig geil!

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Flo hätte sich selbst wohl nie träumen lassen diese Aussage zu machen: „Da ist zu viel Fleisch auf dem Burger.“ Deswegen waren es auch nicht die besten Burger ever. Dafür müssen wir wieder nach Hamburg kommen!

Zum bersten gefüllt ging es für uns weiter. Morgen sollte der letzte schöne Tag am Milford Sound sein und deswegen wollten wir noch ordentlich was an Kilometern zurücklegen.

Westcoast

Mittwoch, Mai 4th, 2011

Westcoast (22.04.-26.04.)

22.04.

Als wir die Küste an diesem Tag erreichten, fuhren wir zuerst zu einer Seehundkolonie. An einem Aussichtspunkt angekommen, konnten wir nur ein Exemplar sehen. Doch plötzlich wurde den Felsen auf die wir starrten Leben eingehaucht und wir konnten viele weitere Seehunde entdecken. Da musste man schon echt genau hinsehen.

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Auf dem Parkplatz trafen wir ein älteres deutsches Paar, mit denen wir uns länger Unterhielten. Beide waren ganz begeistert von Neuseeland und kamen gerade aus dem Süden in den wir nun fahren wollten. Sie gaben uns noch ein paar gute Tipps bevor wir uns verabschiedeten.

Wir fuhren nun auf dem Highway immer der Küste entlang und die Landschaft wurde dramatisch schön und spektakulär.

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Uns gefiel diese Strecke deutlich besser als die Great Ocean Road, die wir in Australien befahren haben.
Das Highlight des Tages waren auf jeden Fall die Pancake Rocks.

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Wir entschlossen uns noch ein paar Tage in dieser Region zu bleiben. In die nächste größere Stadt war es nicht weit und wir wollten uns dort noch etwas umsehen. Auf dem Weg nahmen wir unseren ersten Tremper mit. Es war ein junger Deutscher (wie konnte es anders sein), der gerade vom knifemaking kam. Das interessierte uns sehr, da wir für den übernächsten Tag selber den Kurs besuchen wollten. Er präsentierte uns sein Messer, ein schönes Stück, was uns auf einen schönen Tag hoffen ließ.
In der City stellten wir uns auf einen Parkplatz und kochten uns etwas. Dann machten wir es uns in unserem Wagen gemütlich und guckten noch einen Film auf unserem Computer. Als es dann schon spät (ca. 21 Uhr) war, fuhren wir aus der Stadt raus und campten etwas illegal auf einem Rastplatz.

23.04.

Wie so häufig wenn wir nix zu tun hatten, gingen wir zum Einstieg in den Tag erst einmal lecker Kaffee trinken, bei einem lokalen Kaffeeröster. Wie kann es auch anders sein, weiter ging es natürlich mit Bier. Wir nahmen an einer Führung durch eine Brauerei teil, die im Anschluss mit ordentlich (jo!!!) Bier begossen wurde. Uns wurde schneller nachgeschenkt, als getrunken werden konnte und die Bierverkostung entpuppte sich als Druckbetankung. Uns war es recht :).

Da wir keinerlei Grundlage für diese Menge an Alkohol hatten, konnten wir vorerst kein Auto mehr fahren und gingen zu Macces um dem Alkohol mit ordentlich Fett entgegenzuwirken. Flos Burger (Boss Burger) hätte man auswringen können, wirklich! Gibt es den überhaupt in Deutschland?
Einigermaßen ausgenüchtert begaben wir uns später zu unserem Campingplatz. Wir könnten uns mal wieder Strom, da es zur Zeit ohne Heizlüfter nachts kaum noch ging.

24.04.

Steven und Robyn (ein altes Ehepaar) leiteten den Messerkurs.

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Unsere Materialien

Beide waren sehr nett und der Lonely Planet hatte ausnahmsweise mal recht, da er Steven einen etwas dämlichen Humor bescheinigte. So sagte er nicht nur einmal, dass wir unsere Messer schön machen sollen, da wir uns schämen müssten, wenn vor Gericht ein lächerlich aussehendes (Mord-) Messer hochgehalten wird.

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Das coole an diesem Kurs war, dass wir wirklich alles selber machen mussten. Am Anfang bekamen wir ein Stück Metall in die Hand und dann ging es los. Metall in die Glut halten, bis es selbst glüht und dann auf einem Amboss mit dem Hammer bearbeiten.

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Das Messer nach dem Hämmern und vor der Befestigung des Griffes

Das hat schon echt gebockt. Dann ging es weiter mit einigen Schleifarbeiten, dem zurechtschneiden des Griffes und der Befestigung, bis wir eine ungeformte Rohmasse eines Messers zusammengeschustert hatten.

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Isa und Flo beim Schleifen

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Das Messer in seiner groben Form

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Isa bei Stechübungen

Steven übernahm dann während der Mittagspause ein paar Schleifarbeiten an unseren Messern und gab ihnen ihre grobe Form. Wir amüsierten uns unterdessen mit Ninjastern-Wurfübungen. Robyn führte uns auf dem Gelände herum und wir benutzten ihre große Schaukel. Am Sitz war ein Seil befestigt, dass von den anderen mit einem kleinen Spurt nach hinten gezogen wurde. Die Person auf der Schaukel wurde damit nach hinten/oben gezogen und bekam einen dicken Schwung. Alle waren besonders motiviert die Schaukel besonders hoch zu befördern, sodass es bei einigen doch sehr gefährlich aussah.

Als wir dann wieder kamen, war Steven mit dem groben Schleifen fertig und wir machten weiter.

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Das Messer nach Stevens Schleifarbeit

Es folgten noch unzählige weitere kleine Schleifvorgänge und Polierrunden, bis unser Messer, nach dem finalen Klingenschliff fertig war.

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Das Endresultat

Ein sehr schöner Tag.

25.04.

An diesem Tag erreichten wir den zentralen Punkt der Westküste. Wir kamen in die Region des Franz Josef und des Fox Gletschers. Für den Mittag stand eine kleine Wanderung zum Franz Josef Gletscher auf dem Programm.

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Es war schon sehr beeindruckend zu sehen, wie viel Gestein im Laufe der Zeit vom Gletscher ins Tal gedrückt wurde. Wir mussten diese Geröllwüste durchqueren um zum Aussichtspunkt zu gelangen. Ohne Führung durften wir leider nicht direkt an den Gletscher heran.

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Schmelzwasser strömt unter dem Gletscher hervor

Am Nachmittag fuhren wir dann zum Fox Gletscher und von dort zum nicht weit entfernten Lake Matheson. Das Besondere an diesem See ist, dass man an besonders schönen und windstillen Tagen, das Gebirge im See gespiegelt sehen kann. Leider waren an diesem Tag noch zu viele Wolken da, die die Berge umhüllten.
In einem in der Stadt gelegenem Caravanpark übernachteten wir.

26.04.

Auf den heutigen Tag hatten wir uns schon sehr gefreut. Uns erwartete ein Hubschrauberflug über den Fox Gletscher bis hoch zum Mount Cook, dem Höchsten Berg in Neuseeland.

Mittags, vor dem Flug, waren wir noch einmal am Lake Matheson und konnten uns über einen Wolkenfreien blauen Himmel freuen und ein schönes Foto von der Spiegelung des Gebirges im See schießen.

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Hier trafen wir auch Miri und André wieder und wir schwatzen noch eine Zeit lang mit ihnen, bis wir los mussten.
Am Abflugpunkt mussten wir nicht lange warten, bis der Helikopter landete.

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Wir stiegen mit zwei anderen ein und ehe wir uns versahen, hoben wir auch schon ab. Schneller als erwartet schossen wir hinauf ins Gebirge.

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Unser Anflug auf den Fox Gletscher

Es war fantastisch! Nach circa 15 Minuten schwebten wir schräg über Mount Cook und genossen eine tolle Aussicht.

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Mount Cook

Es war nur wenig windig und das Schaukeln hielt sich in Grenzen. Wir drehten dort oben noch eine Runde, bevor wir zum Fox Gletscher weiterflogen.

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Dort flogen wir über das feste Gletschereis mit seinen unzähligen Spalten, bis wir einen geeigneten Punkt zum Landen gefunden hatten. Kurz darauf erreichten uns noch zwei weitere Helikopter. Wir können euch sagen, das war ein richtiges Wow-Erlebnis, als wir aussteigen und den Gletscher betreten durften.

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10 Minuten blieben wir dort, bis unser Rückflug los ging. Unser Pilot erfreute uns noch mit ein paar rasanten Flugmanövern und schon waren die 40 Minuten um und wir setzten sanft zu Landung an.

Die weitere Autofahrt an diesem Tag kam einen nach dem Flug doch sehr lahm und langweilig vor. Wir entschieden uns mal wieder etwas illegal auf einem Rastplatz zu campen und waren froh, dass wir nicht alleine blieben und andere Reisende im Laufe des Abends hinzukamen.

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Flo beim Kochen im Wagen

Marlborough und Nelsen

Sonntag, Mai 1st, 2011

Marlborough und Nelsen (19.04.-21.04.)

19.04.

In Picton erledigten wir unsere nötigen Besorgungen, holten uns die neusten Infos beim i-Site, aßen leckeren Kuchen und fuhren schließlich weiter. Eine Sache wollten wir uns noch angucken und zwar die Schokoladenboutique. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie geil die Sachen dort waren. Zum Glück durften wir umsonst ein paar Köstlichkeiten probieren, wir hätten uns niemals etwas aus dieser Boutique leisten können!

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Auf einer sehr stark gewundenen Straße fuhren wir gen Abend auf unseren Campingplatz.

20.04.

Es stand mal wieder Wandern auf unserem Programm. Wir entschieden uns einen Teil des Queen Charlotte Tracks zu bewandern.

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Wir konnten uns über sehr gute Streckenverhältnisse freuen

Der Weg war recht schön und wir genossen den Spaziergang von 15 Kilometern. Am nächsten Tag sollte noch etwas mehr gewandert werden. Wir fuhren zum Abel Tasman Nationalpark, der für seine Wanderstrecken berühmt ist.

Eine Unterhaltung im i-Site mit einem Deutschen:
Isa und Flo wollen sich bei den Mitarbeitern über die Möglichkeiten im Abel Tasman beraten lassen. Sie stehen in der Schlange an und schauen sich eine Karte an, als sie von hinten angelabert werden.

Er: „Der Weg ist sehr einfach.“

Wir: „Das ist aber schön, wie haben uns gerade darüber unterhalten, ob dieser eine Weg nur bei Ebbe zu begehen ist.“

Er: „Der Weg ist total einfach! Ich bin natürlich den ganzen Weg gegangen, über 50 Kilometer. Das war echt leicht und ich habe auch noch 30 Kilo Gepäck auf dem Rücken.“

Wir: „Wir wollten einfach nur wissen, ob man diesen Weg nur bei Ebbe gehen kann.“

Er: „Ja, aber der ist matschig und auch sehr einfach. Den schafft ihr auch. Macht euch keine Sorgen, das ist leicht.“

Wir: „Danke, wir machen uns keine Sorgen.“

Er: „Braucht ihr auch nicht.“

Wir:„Braucht man festes Schuhwerk?“

Er: „Nein, der Weg ist leicht. Ich bin meistens Barfuß oder mit meinen übelst zerfetzten Laufschuhen gewandert. Aber ich bin ja auch ein harter Kerl.“

Wir: „Aha.“

Er: „Ich habe mir übrigens einen Bart wachsen lassen, damit man das schneller merkt.“

Wir: „Sieht auch überhaupt nicht peinlich aus, dein weißer Flaum.“

Er: „Tja, was soll man sagen? Manchmal denke ich, ich bin die Reinkarnation von Herkules.“

So oder ähnlich ist dieses Gespräch abgelaufen.

Als wir abends auf unserem Campingplatz kochten, lernten wir zwei Deutsche kennen (Miri und André). Wir stellten fest, dass wir uns schon einige Male auf dem Weg gesehen hatten. Wir fuhren schon auf der Nordinsel fast die Gleiche Route und unsere Pläne für die Südinsel waren ziemlich identisch. Es sollten also noch viele weitere Begegnungen folgen.

21.04.

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Split Apple Rock

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Mit einem Wassertaxi wurden wir morgens zur Bark Bay gefahren. Von dort wollten wir zu unserem Campingplatz (Old MacDonalds Farm) zurücklaufen (21 Kilometer!). Heute fühlten wir uns aber nicht mehr so frisch wie am Vortag und wir kamen nur langsam voran.

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Eine neue Spezies begleitete uns auf unserem Weg, die Sandfly. Ein nicht besonders netter Zeitgenosse. Wir hatten schon von den gefürchteten Bissen gehört, die schlimmer als Moskitostiche sein sollen. Viel Schlimmer! Wir wurden aber wenig traktiert, wohl auch, weil wir wenig Pausen machten und die offensichtlichen Fallen umgingen (z.B. Buchten die Sandfly Beach genannt werden).

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Der Weg war schön, aber nicht spektakulär. Wir konnten uns aber heute nicht richtig am Wandern erfreuen und waren schon froh, als wir wieder bei Old MacDonalds Farm ankamen.

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Typisch New Zealand. Kein Briefkasten sieht aus wie der andere. Alle schrullig und cool!

Abends fuhren wir noch ein gutes Stück weiter und fielen später todmüde ins Bett.