Otago II

Otago II (02.05.-04.05.)

02.05. Catlins – Dunedin

img_5712.JPG

Den Morgen begannen wir mit einem Spaziergang zu einem Wasserfall. Glücklicherweise war es mal wieder ein cooles Exemplar. Wir sind schon echt verwöhnt…
Unser zweiter Stopp war ein kurzer Walk durch einen alten Eisenbahntunnel, in dem es trotz Taschenlampe mit neuen Batterien Stockfinster und gruselig war.

img_5715.JPG

Zu allem Überfluss fanden wir dann auch noch einen Schädel im Tunnel. Es war zum Glück kein menschlicher oder die Person war ziemlich deformiert zur Welt gekommen.
Unsere letzte Station in den Catlins war Nugget Point eine wunderbar felsige Küstenlandschaft mit herrlich gelegenem Leuchtturm.

img_5721.JPG   img_5730.JPG

Wir mussten hier an die Zwölf Apostel in Australien denken und wie viel cooler es hier doch war.
Von den Catlins nahmen wir Kurs auf Dunedin.

img_5743.JPG
Der schicke Bahnhof

Dort buchten wir für den nächsten Tag eine Albatrosstour und sahen uns danach noch etwas die City an. In einer netten Bar gönnten wir uns ein Organic Beer, was ziemlich gut war. Prost!
Unseren Campingplatz fanden wir nur mit Mühe und dank der Hilfe eines netten Neuseeländers.

03.05. Dunedin und Otago Peninsula

Die pure Geldverschwendung! Das war leider unser Urteil über das Royal Albatross Centre. Wir hatten wirklich viel erwartet, immerhin sollten wir die größten fliegenden Vögel der Welt sehen, mit einer Durchschnittsspannweite der Flügel von 3 Metern. Stattdessen sahen wir nur 2/1/4 Jungvögel, die etwas Mickrig aussahen. Die $80 hätten wir auch sinnvoller anlegen können (z.B. Bier und Kaffee). Egal, es sollte danach besser werden. Wir gingen zum Godfather des Kaffees in Dunedin. Ein extrem kleiner Laden, der neben Kaffeeverkauf auch noch eine Rösterei betrieb und damit etliche Kaffees der Stadt belieferte. Bis auf den Milchschaum, der uns auf den Cappuccino geschaufelt wurde, war der Kaffee auch ganz gut und unsere Laune besserte sich, trotz des schlechten Wetters.

04.05. Oamaru

Früh morgens sind wir in Oamaru angekommen. Wir frühstückten in unserem Wagen in der Stadt und fuhren danach zu einer Whisky Company. Es war zwar noch früh am Morgen, aber wir wollten eine Tour samt Verkostung machen. Leider stellte sich heraus, dass beides dort nicht mehr möglich war. Bereits vor zwei Jahren hatte die Company dicht gemacht. Gut recherchiert Lonely Planet! Also kein Saufgelage 🙁
Wir gingen also in der Stadt spazieren, die eine wirklich interessante Geschichte hat. 1880 war die Stadt genauso groß wie Los Angeles der damaligen Zeit und verfügte über prächtige Bauten, die auch heute noch stehen. Aus Los Angeles wurde eine Weltstadt und Oamaru… Tja, es verkam zu einem Kaff. So kann es gehen.

Den Mittag und Nachmittag verbrachten wir dann in einem Kaffee, da uns das schlechte Wetter etwas einschränkte. Erst kurz vor Sonnenuntergang machten wir uns wieder auf, da wir zum Strand wollten um Pinguine zu beobachten. Yellow-eyed um genau zu sein. Fast eine Stunde verbrachten wir dort und wollten schon gehen, als Isa schließlich den ersten Pinguin aus dem Wasser stapfen sah. Es war echt cool! Er ließ sich von den Wellen auf den Strand spülen und stand dann auf und watschelte den Strand hoch. Wir konnten das Gleiche noch bei zwei weiteren Pinguinen beobachten. Sehr putzige Gestalten. Als dann nichts mehr kam, sind wir gegangen.
Wir wollten noch lange fahren, um am nächsten Tag noch etwas gutes Wetter in den Bergen abzubekommen.

Comments are closed.