Archive for Mai, 2011

Nordthailand

Samstag, Mai 21st, 2011

Nordthailand (11.05.-17.05.)

11.05. Chiang Mai

Die Reise war anstrengend gewesen und wir waren sehr kaputt, als wir unser Zimmer bezogen. Unser Halt in Kuala Lumpur war so richtig Scheiße gewesen. Flo hatte sein Portemonnaie verloren, wahrscheinlich im Flugzeug. Es dauerte eine Weile, bis er einen Hilfsbereiten Mitarbeiter von Air Asia gefunden hatte. Doch leider konnte das Portemonnaie nicht aufgefunden werden. Wir mussten also Flo´s Kreditkarten sperren lassen. Nach diesem Mist waren wir hellwach und gingen zu Macces. Irgendwann später schliefen wir dann eine Stunde auf dem harten gefliesten Boden, der uns relativ bequem vorkam (wahrscheinlich, weil wir so fertig waren). Der Flug nach Chiang Mai ging länger als wir dachten, aber auch das überstanden wir. Mit riesigem Hunger gingen wir dann ins Erstbeste Restaurant und liefen danach etwas in der Stadt herum. Aber wir waren zu kaputt um groß was zu machen und genossen stattdessen einen langen Mittagsschlaf.

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Nachdem wir auf einem Nachtmarkt essen waren, schlenderten wir noch in der Gegend herum. Als wir an einem secondhand Bücherladen hielten, spielte sich auf der anderen Seite der Straße eine krasse Scene ab. Eine Frau war mit einem Mann im Gerangel. Beide hielten eine Handtasche fest, die offensichtlich der Frau gehörte. Sie schrie und versuchte ihm die Tasche zu entreißen. Die Leute um sie herum guckten nur zu. Sie schrie immer weiter und rief um Hilfe. Plötzlich verpasste sie dem Kerl, der schon etwas älter war, einen harten rechten Schwinger. Flo lief auf die andere Seite der Straße um der Frau zu helfen. Es stellte sich aber heraus, dass die Frau dem Mann wohl Geld schuldete und einfach abhauen wollte. Sehr strange.

Bevor wir wieder aufs Zimmer gingen, hielten wir noch an einem kleinen Massagestand an der Straße und ließen uns eine halbstündige Fußmassage geben. Isa hatte Glück, ihr Masseur war professionell und hatte schon mehrere Jahre in Europa als Masseur gearbeitet. Die Frau die Flo massierte, hatte es wohl erst am Tag zuvor gelernt. Am nächsten Tag wollen wir in ein richtiges Massagestudio gehen.

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Auf dem Nachtmarkt

12.05. Massage

Wir hatten uns dafür entschieden, uns von Blinden massieren zu lassen. Im Reiseführer wurde dies besonders empfohlen. Eine Stunde lang wurden wir mit Öl massiert. Diesmal hatte Flo das Glück den besseren Masseur abbekommen zu haben. Besonders seine Ellenbogen-in-Rücken-Technik war der Oberhammer. Seit Sydney war Flo im Rücken und Nackenbereich komplett verspannt und nach der Massage schien es endlich besser zu werden.
Für die nächsten Tage buchten wir uns eine Thai-Kochkurs und einen Ausflug in den Elephant Nature Park.
Abends fanden wir eine nette kleine Bar, die Mojitos für 50 Baht (1,20 €) anboten. Wer kann da schon nein sagen 😉
Nach jeweils zwei Mojiti und für Flo noch etwas Bier, gingen wir ordentlich angesuselt in unser Hostel.

13.05. Kochkurs

Sechs Gerichte in Sechs Stunden. Es erwartete uns eine Koch-/Fressorgie. Zuerst fuhren wir zur Kochschule und wurden etwas in die hiesigen Gewürze eingeführt. Dann ging es los, unser erstes Gericht war eine Suppe mit Fleischklößchen. (Jedes Gericht wurde uns einmal vorgekocht und wir kochten es dann jeder einzeln nach). Hört sich jetzt nicht so thailändisch an, aber das Würzen mit Fischsoße und Korrianderwurzel machte den Unterschied!

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Das war schon mal ein richtig geiler Vorgeschmack. Es ging weiter mit dem Klassiker, Frühlingsrollen. Es folgte unser Highlight, Red Curry with Roasted Duck. Das aßen wir zusammen mit Strifried Chicken with Ginger.

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Es war einfach nur verdammt geil! Aber bereits jetzt konnten wir unsere Gerichte nicht mehr aufessen und es folgten noch zwei. Das nächste war nicht so gut, obwohl es schon cool war, da wir Chicken in einem Blatt (Pandanas) einwickeln müssten. Der Abschluss war dann Sticky Rice Mango, eines unserer liebsten Gerichte auf unserer Reise.

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14.05. Elefanten

Auf diesen Tag hatten wir uns schon sehr gefreut. Wir fuhren zu einem etwas außerhalb gelegenen Elefantenpark, der sich deutlich von den anderen in der Umgebung unterschied. Dort gab es kein Elefantenreiten oder eine Zirkusshow. Die Leiterin des Parks (Lek) hat etwas ganz anderes im Sinn. Ihr Anliegen ist es die Elefanten zu schützen und nicht für Arbeit zu missbrauchen. Später mehr dazu.
Als erstes durften wir Elefanten füttern. Es sind echt mal riesen Mengen die diese Viecher fressen können und mache werden ungehalten, wenn man ihnen nicht schnell genug das Essen reichte. Auf dem Speiseplan stand Kürbis, Wassermelone und Gurken. Flos Elefant war jedoch sehr wählerisch und schmiss die ihm gereichten Kürbisse einfach weg. Als Flo ihr daraufhin nichts mehr reichte, fing sie zu trompeten an. Aber die erzieherische Maßnahme wirkte.
Isa hatte es mit Faa Mai zu tun, einem 2 jährigen süßen Babyelefanten. So ein schnuckeliges Ding! Das füttern dauerte einige Zeit, da Isa alles für Faa Mai kleine machen musste.

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Als nächstes ging es mit dem Füttern weiterer Elefanten weiter, unter anderem einem blinden. Die Geschichte hinter diesem Elefanten ist besonders traurig.

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Sie war mal ein Arbeitselefant und musste an einem Berghang arbeiten, als sie ihr Kind bekam. Das Baby fiel dem Abhang herunter und starb. Daraufhin verweigerte sie das Arbeiten und wurde von ihrem Besitzer bestraft. Er stach ihr ein Auge blind. Als sie abermals ihren Dienst verweigerte, verlor sie durch die Brutalität ihres Besitzers auch ihr zweites Auge. Lek kaufte ihm den blinden Elefanten ab, der nun sein neues Leben, ohne Gewalt im Park verbringen kann. Die blinde Jokia wurde von einem anderen Elefanten adoptiert und die beiden sind unzertrennlich.
Wir waren inzwischen auch hungrig und aßen Mittag. Es gab ein riesiges Buffet und das Essen war einfach der Oberhammer.
Nach dem Essen ging es zum Fluß. Wir durften nun mit den Elefanten baden gehen.

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Das war ein riesiger Spaß! Mit Eimern schaufelten wir Wasser und bespritzen damit die Tiere. Es war schön und die Elefanten hatten ihren Spaß. Manchmal sogen sie Wasser in ihren Rüssel und Spritzten es über sich oder auch uns.
Nach dem Baden hatten wir noch Möglichkeiten Fotos von der Herde zu machen.

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Als nächstes sahen wir eine Dokumentation und es wurde uns erschreckend deutlich gezeigt, was Elefanten in Thailand erleiden mussten, besonders die Arbeitselefanten. Die Prozedur, die den eigenen Willen der Tiere brechen sollte, war die pure Folter, ein Akt der Grausamkeit, wie wir es nicht für möglich gehalten hatten. Nach diesem Film konnten wir verstehen, warum es Lek wichtig war, diesen Park für die Tiere einzurichten. Wir entschieden uns Pflegeeltern von Faa Mai zu werden um den Park finanziell zu unterstützen.

Es wurde uns bewusst, wie viele schwerbehinderte Elefanten hier lebten. Fast alle erlitten ihre Verletzungen bei der Arbeit. 2 von ihnen waren blind, drei hatten eine gebrochene und schlecht verheilte Hüfte, ein Elefant hatte einen verstümmelten Fuß, nachdem er auf eine Mine getreten war.

Dieser Tag hatte uns sehr bewegt und sollten wir wieder nach Thailand kommen, werden wieder den Park besuchen.

15.05. Lange Busfahrt nach Sukhothai

Es passierte nicht viel an diesem Tag. Wir hatten im Bus viel Zeit zum Lesen.

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16.05. Fahrradtour

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Unsere Unterkunft

Am Morgen liehen wir uns Fahrräder um das weitläufige Areal der Tempelanlagen zu erkunden. Es wurde hier viel restauriert und man konnte erahnen, wie es hier einst ausgesehen haben muss.

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Unsere Erkundungen wurden von einem etwas längeren Regen unterbrochen und wir machten uns erst nachmittags wieder auf den Weg. Wir fuhren noch eine Weile umher und gingen abends essen.

17.05. Lange Busfahrt nach Chiang Rai

Mehr gibt es wohl nicht zu sagen.

Canterbury II

Dienstag, Mai 17th, 2011

Canterbury II (08.05.-10.05.)

08.05. Christchurch

Als wir in die Stadt hineinfuhren, konnten wir noch kaum die Schäden des Erbebenes ausmachen. Doch je länger wir fuhren, desto mehr sahen wir die notdürftig geflickten Häuser. Nahe unserem Hostel gab es das traurige Bild einer völlig zerstörten Kirche.
Wir checkten in unser Zimmer ein und brachten als nächstes unseren Leihwagen zurück. Wir hatten auf unserer Reise einige kleinere Steinschläge auf unserer Scheibe abgekriegt und hofften, dass wir nicht dafür bezahlen mussten. Der Mann der den Wagen abnahm war zum Glück nicht besonders Pflichtbewusst und alles ging glatt.

Wir spazierten zum Hostel zurück und konnten dabei nun deutlich erkennen, wir sehr die Stadt vom Erdbeben mitgenommen wurde. Die Innenstadt soll noch für eine Jahr komplett geschlossen bleiben! Eigentlich hatten wir erwartet überall Aufräumarbeiten zu sehen, doch in der Innenstadt sah alles wie ausgestorben aus. Durch die Schaufenster konnte man noch immer die durch den Laden geflogenen Waren sehen. Alles sah so aus, als wäre es erst gestern passiert. Bevor hier wieder Leben einkehrt, wird wohl noch eine Lange Zeit vergehen.
Apropos Erdbeben, als wir in unserem Zimmer saßen, spürten wir plötzlich wie es ganz leicht schuckelte. Es war nur ein sehr kleines Beben, diesmal…

 

09.05.

Mitten in der Nacht wachten wir auf. Das Bett wackelte, aber es war zu stark, als dass es einer von uns beiden beim Umdrehen gewesen sein könnte. Sofort waren wir hellwach. Wir wurden ordentlich durchgeschüttelt und das Beben hielt diesmal lange an! Das war gruselig! Das Einschlafen fiel uns danach echt schwer.

Am nächsten Tag unternahmen wir einen Spaziergang in die Stadt und fanden einen deutschen Bratwurststand. Da wir vom Frühstück noch voll waren, kauften wir uns nichts, wollten aber später wieder kommen.
Mhhm, lecker Bratwurst! Es war schön, endlich mal wieder was Ordentliches vom Grill zu bekommen und der Deutsche der den Stand betrieb war sehr nett und wir unterhielten uns eine ganze Weile. Wir erfuhren von ihm, dass das Beben in der Nacht bei 5,3 lag, aber in 20 Kilometern Tiefe war und deswegen nicht so stark wahrgenommen werden konnte.
Abends unterhielten wir uns noch mit ein paar Deutschen, einer Belgierin und einem Italiener und gingen später als gewohnt ins Bett, unsere letzte Nacht in Neuseeland.

 

10.05.

Am Morgen gingen wir noch zur Post und schickten noch ein großes Packet mit unseren Wintersachen nach Hause. Danach gingen wir noch einmal zum Bratwurststand und wünschten dem Deutschen alles Gute. Er schenkte uns noch eine leckere Wurst, die wir später im Flieger aßen.

Schnell war die Zeit hier vergangen. Vor uns lag nun ein elend langer Trip nach Chiang Mai.

Marlborough und Nelsen II

Montag, Mai 9th, 2011

Marlborough und Nelsen II (06.05.-07.05.)

06.05. Kaikoura

Ein ekliges Wetter erwartete uns in Kaikoura, es war nass und kalt. Wir wurden etwas unschlüssig, was wir hier machen sollten. Der eigentliche Plan war irgendetwas in Richtung Whale Watching oder Delfin-schwimmen. Eigentlich wollten wir alles andere als mit einem Boot auf See zu fahren oder gar ins Wasser zu hüpfen, aber wann und wo, wenn nicht jetzt und hier? Wir entschieden uns das Delfin-schwimmen am nächsten Tag zu machen und gingen danach in einem Imbiss etwas essen. Es war erstaunlich gut.
Der Rest war nur Regen und Kälte.

07.05.

Wir mussten verdammt früh hoch, da unsere Tour bereits um 8:30 Uhr los ging. Es waren erstaunlich viele Leute die das Schwimmen machen würden und wir wurden mit dicken Neoprenanzügen ausgerüstet. Nach einem kleinen Film, der als Einführung diente ging es auch schon los. Wir fuhren zu Schiff, stiegen ein und zack ging es auch schon raus auf See.

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Vorfreude auf das kalte Wasser

Auf unserem Weg sahen wir jede Menge Albatrosse, was uns die Geldverschwendung im Royal Albatross Centre nochmals vor Augen führte. Es war echt cool! Dann ging alles auf einmal sehr schnell. Wir hatten eine Gruppe von Delfinen gefunden und zogen uns hastig alle unsere Schwimmsachen an. Dann konnten wir am Ende des Bootes Platz nehmen und bestaunten was um uns herum passierte. Wir hätten vielleicht mit 20 oder 30 Delfinen gerechnet, aber um uns herum tummelten sich ca. 400! Wir waren überwältigt.

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Das Horn ertönte zum Zeichen, dass wir in Wasser konnten. Trotz des Anzuges war es ein Schock in 13° kalte Wasser zu gleiten und anfangs viel uns das Atmen schwer. Doch dann waren wir plötzlich in einer anderen Welt und konnten nicht glauben, was wir durch unsere Masken sahen. Delfine, so nahe und so verdammt viele! Wir erinnerten uns an die Techniken, die wir einsetzen mussten, um die Aufmerksamkeit der Tiere zu bekommen. 1. Blöde Geräusche machen. Gut dass wir vom Affen abstammen, eine unserer leichtesten Übungen. 2. Blickkontakt herstellen und sich im Kreis drehen. Die Delfine gehen manchmal drauf ein und umkreisen dich dann. Das funktionierte richtig gut und wir konnten kaum glauben wie die Tiere auf uns eingingen und vor Allem uns in die Augen schauten. Ein magischer Moment, das können wir euch sagen!
3. Runter tauchen. Das klappte überhaupt nicht. Unser Anzug hatte einfach zu viel Auftrieb.
Es waren beeindruckende Momente. Mal schwamm einer direkt auf dich zu, um erst im letzten Moment auszuweichen, mal schwamm eine große Gruppe nahe und verspielt unter und neben dir vorbei…

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Wir verbrachten eine lange Zeit im Wasser, bis plötzlich alle Delfine in Bewegung kamen und davon schwammen. Flo war noch im Wasser, als die gesamte Gruppe in einem Affenzahn an im vorbeischwamm. Wir stiegen alle wieder aufs Boot und fuhren den Delfinen nach und durften dann wieder ins Wasser. Wir hatten jedoch genug. Es war arschkalt und Isa war schlecht. Außerdem konnte es nicht mehr besser werden, was wir da eben erlebten. Wir zogen uns schnell trockene Sachen an und dann ging das große Kotzen los. Auch Isa musste, von den anderen angesteckt, würgen und lerne einen der bereitgestellten Eimer näher kennen. Doch das konnte uns den Tag nicht mehr trüben.

Mit einem der schönsten Erlebnisse dieser Reise verabschiedeten wir uns von Neuseeland und fuhren unserer letzten Station, Christchurch entgegen.

Canterbury

Montag, Mai 9th, 2011

Canterbury (05.05.)

05.05. Lake Tekapo

Gut das man der Wettervorhersage nicht trauen kann. Statt Wolken und Regen erwartete uns herrlicher Sonnenschein am Lake Tekapo. Wir machten eine längere Wanderung dessen erste Etappe uns auf den Mount John führte. Oben auf dem Berg waren mehrere Observatorien einer Universität, sowie ein Kaffee mit einer tollen 360° Aussicht!

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Wir genossen dort Kaffee bzw. Tee und Muffin und erfreuten uns an der Sonne und dem Ausblick. Dann ging unsere Wanderung weiter in dieser herrlichen Landschaft.

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Es war ein toller Herbstspaziergang den wir sehr genossen! Danach ging es mit dem Auto wieder in Richtung Küste, dem schlechten Wetter entgegen.

Otago II

Sonntag, Mai 8th, 2011

Otago II (02.05.-04.05.)

02.05. Catlins – Dunedin

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Den Morgen begannen wir mit einem Spaziergang zu einem Wasserfall. Glücklicherweise war es mal wieder ein cooles Exemplar. Wir sind schon echt verwöhnt…
Unser zweiter Stopp war ein kurzer Walk durch einen alten Eisenbahntunnel, in dem es trotz Taschenlampe mit neuen Batterien Stockfinster und gruselig war.

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Zu allem Überfluss fanden wir dann auch noch einen Schädel im Tunnel. Es war zum Glück kein menschlicher oder die Person war ziemlich deformiert zur Welt gekommen.
Unsere letzte Station in den Catlins war Nugget Point eine wunderbar felsige Küstenlandschaft mit herrlich gelegenem Leuchtturm.

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Wir mussten hier an die Zwölf Apostel in Australien denken und wie viel cooler es hier doch war.
Von den Catlins nahmen wir Kurs auf Dunedin.

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Der schicke Bahnhof

Dort buchten wir für den nächsten Tag eine Albatrosstour und sahen uns danach noch etwas die City an. In einer netten Bar gönnten wir uns ein Organic Beer, was ziemlich gut war. Prost!
Unseren Campingplatz fanden wir nur mit Mühe und dank der Hilfe eines netten Neuseeländers.

03.05. Dunedin und Otago Peninsula

Die pure Geldverschwendung! Das war leider unser Urteil über das Royal Albatross Centre. Wir hatten wirklich viel erwartet, immerhin sollten wir die größten fliegenden Vögel der Welt sehen, mit einer Durchschnittsspannweite der Flügel von 3 Metern. Stattdessen sahen wir nur 2/1/4 Jungvögel, die etwas Mickrig aussahen. Die $80 hätten wir auch sinnvoller anlegen können (z.B. Bier und Kaffee). Egal, es sollte danach besser werden. Wir gingen zum Godfather des Kaffees in Dunedin. Ein extrem kleiner Laden, der neben Kaffeeverkauf auch noch eine Rösterei betrieb und damit etliche Kaffees der Stadt belieferte. Bis auf den Milchschaum, der uns auf den Cappuccino geschaufelt wurde, war der Kaffee auch ganz gut und unsere Laune besserte sich, trotz des schlechten Wetters.

04.05. Oamaru

Früh morgens sind wir in Oamaru angekommen. Wir frühstückten in unserem Wagen in der Stadt und fuhren danach zu einer Whisky Company. Es war zwar noch früh am Morgen, aber wir wollten eine Tour samt Verkostung machen. Leider stellte sich heraus, dass beides dort nicht mehr möglich war. Bereits vor zwei Jahren hatte die Company dicht gemacht. Gut recherchiert Lonely Planet! Also kein Saufgelage 🙁
Wir gingen also in der Stadt spazieren, die eine wirklich interessante Geschichte hat. 1880 war die Stadt genauso groß wie Los Angeles der damaligen Zeit und verfügte über prächtige Bauten, die auch heute noch stehen. Aus Los Angeles wurde eine Weltstadt und Oamaru… Tja, es verkam zu einem Kaff. So kann es gehen.

Den Mittag und Nachmittag verbrachten wir dann in einem Kaffee, da uns das schlechte Wetter etwas einschränkte. Erst kurz vor Sonnenuntergang machten wir uns wieder auf, da wir zum Strand wollten um Pinguine zu beobachten. Yellow-eyed um genau zu sein. Fast eine Stunde verbrachten wir dort und wollten schon gehen, als Isa schließlich den ersten Pinguin aus dem Wasser stapfen sah. Es war echt cool! Er ließ sich von den Wellen auf den Strand spülen und stand dann auf und watschelte den Strand hoch. Wir konnten das Gleiche noch bei zwei weiteren Pinguinen beobachten. Sehr putzige Gestalten. Als dann nichts mehr kam, sind wir gegangen.
Wir wollten noch lange fahren, um am nächsten Tag noch etwas gutes Wetter in den Bergen abzubekommen.