Archive for April, 2011

Auckland

Freitag, April 15th, 2011

Auckland (06.04.-10.04.)

06.04.

Einen guten Piloten erkennt man, wenn die Passagiere sich darüber streiten müssen wann die Reifen denn nun bei der Landung aufsetzten. Isa und Flo lagen einige Sekunden auseinander, aber wie dem auch sei, Neuseeland hieß uns sehr freundlich willkommen.

Die Passkontrollen gingen schnell vorüber und wir konnten uns bald unser Gepäck abholen. Eine Polizistin mit einem putzigen Drogenhund lief die Gepäckbänder ab. Als wir uns unsere Rucksäcke aufsetzen wollten, schnüffelte er an unseren Beinen herum. Verwundert darüber, dass er Interesse an uns haben könnte, merkten wir, dass er an Flos Rucksack interessiert war. Dort hatte er noch einen prächtigen Sub (Sandwich von Subway), den er später zum Abendessen vertilgen wollte. Daraus wurde aber nichts. Man durfte keine Fleischprodukte einführen. Deckel auf und rein in die Tonne. So sehnsüchtig hatte Flo wohl noch nie im Leben eine Mülltonne angestarrt.

Wir checkten in einem guten Hostel ein, mit Dachterrasse, Whirlpool und Sauna! Bis auf die Dachterrasse nutzen wir aber nichts.
Es war schon sehr spät als wir eintrafen und Flo holte sich noch schnell etwas bei Burger King und entdeckte eine neue Limo. L & P, World famous in New Zealand. An dem Slogan sollte man noch etwas arbeiten. War aber gut, schmeckte wie aufgelöste Zitronen Nimm Zwei.

07.04.

Ein sonniger Morgen erwartete uns und wir gingen erst mal zum Supermarkt Frühstück kaufen. Wir entdeckten leckeres Roggenbrot, mit Gewürzen durchzogenen Leberkäse und polnische Wurst. Was für ein geiles Frühstück! Uns gefiel es hier jetzt schon richtig gut.

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Küche mit angrenzender Dachterrasse

Nach dem Frühstück ging es zur i-Site (Touristeninformation) von der wir schon viel Gutes gehört hatten. Wir wurden von der sehr hilfsbereiten Wing beraten, die uns einen unglaublich günstigen Mietwagen organisierte und auch sonst viele gute Tipps auf Lager hatte. Unsere Heldin des Tages!

Wir verbrachten den ersten Tag damit uns Internet und Handy zu organisieren und gingen später noch ins Outdoorgeschäft macpac, die Marke überhaupt. Und wie geil, alles war stark reduziert. Flo griff gleich zu und kaufte sich eine krasse Jacke (Winddicht, Wasserdicht und stylisch incl.). Auch Isa wollte sich so eine holen, aber noch ein wenig weiter schauen.

08.04.

Wir fuhren gegen Mittag zu einem Outletcenter und konnten unser Glück kaum fassen. Converse und Levis waren mit geilen Angeboten am Start. Ganz klar, wir griffen ordentlich zu. So macht das doch Spaß!

Der ganze Tag ging dafür drauf, aber wir waren nun für die Temperaturen in Neuseeland gerüstet. Am nächsten Tag wollten wir Isa noch die Jacke von macpac holen und Flo eine Funktionshose besorgen.

In der zum Hostel dazugehörenden Bar genehmigten wir uns abends unser inklusives Freigetränk und waren begeistert von dem hauseigenen Bier. Kulinarisch war der Sprung von Australien nach Neuseeland deutlich zu merken.

09.04.

Frühstück bei Sonnenschein auf der Dachterrasse und wie ist es bei euch so 😛

Die Einkäufe waren schnell erledigt und wir hatten endlich Zeit für Sightseeing.

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Town Hall

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Uni

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Der Park mit Blick auf den Skytower

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Pubs

Wir machten ein Spaziergang durch die Stadt und genossen den kleinen Hafen.

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Der Hafen

Uns gefiel die Stadt. Endlich sieht es wieder anders aus als Australien, mit dessen Bauweise wir uns nie wirklich anfreunden konnten.
Abends trafen wir unsere letzten Reisevorbereitungen und gingen noch mal spazieren (Süßigkeiten kaufen). Abendbrot gab es auf der Dachterrasse mit Blick über die Stadt.

10.04.

Unser Mietwagen ist richtig geil. Erstaunlich was man in einen Van so rein bekommt. Eine kleine Konstruktion mit Spüle und Stauraum, zwei Sitzbänke mit Tisch, die man zu einem Gemütlichen Bett transformieren kann. Auch äußerlich ist der Wagen ein echter Hingucker und mit einem coolen Manga Motiv angesprüht.
Die ersten Fahrversuche zum Supermarkt waren etwas holprig.
Als wir über die Brücke Auckland verließen, blickten wir auf das prächtige Stadtbild und fuhren freudig den nächsten Abenteuern entgegen.

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Back in Sydney

Mittwoch, April 13th, 2011

Back in Sydney (14.03.-06.04.)

In zwei Tagen hatten wir die Fahrt von Adelaide bis Sydney gemeistert. Eigentlich wollten wir uns noch ein paar Tage ausruhen, bevor wir mit dem Autoverkauf beginnen wollten, aber das Wetter war so schlecht, dass an in der Sonne liegen nicht zu denken war. Wir entschieden uns für einen Caravanpark etwas außerhalb der City zum Übernachten. Dort wollten wir das Auto erst einmal ordentlich herrichten. Wir besorgten uns jede Menge Farbe, Polierwachs, Reifenspray und weiteren Schnickschnack und machten uns die nächsten Tage an die Arbeit.

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Isa poliert die Felgen

Es war unglaublich, was wir aus dem Wagen noch herausholten. Er blinkte und glänzte überall. Besonders die Felgen strahlten. Fast schon etwas zu viel. Das Reifenspray tat seine Wirkung und die Reifen sahen aus wie neu. Da wir noch genügend von dem Zeug über hatten, fetteten wir gleich auch noch unsere Stoßstangen mit ein und dessen Schwarz kam wieder zum Vorschein. Die Radkästen wurden mit viel Farbe geschwärzt und alles Rost kaschiert. Isa sprühte fleißig die Sitze mit Mountain-Fresh ein und der Rundum gute Eindruck war perfekt. Selbst werksneu konnte dieser Wagen noch nie so gut ausgesehen haben. Jetzt fehlte uns nur noch eins, der Käufer. Unsere Konkurrenz war leider groß. Direkt neben uns auf dem Campingplatz war ein deutsches Paar, das einen neueren Pajero hatte, der ziemlich gut aussah und preislich echt niedrig angeboten wurde. Verdammt! Wir machten uns etwas Sorgen.

Mit vielen Aushängezetteln liefen wir durch die Stadt und beklebten jedes schwarze Brett in Sydney mit unserem Wagen. Der Erfolg hielt sich in Grenzen. Keine Anrufe, keine Reaktionen. Die deutschen neben uns hatten schließlich ihren Wagen bald verkauft und wir beschlossen ihre Taktik einzuschlagen.

Es gibt in Sydney eine Straße, die dafür bekannt ist, dass dort Backpackerwagen verkauft werden. Dort wollten wir unser Glück versuchen. Wir fuhren den nächsten Tag hin und Isa beschloss beim Wagen zu bleiben, während Flo noch weitere Hostels abklappern wollte.

Nach einiger Zeit bekommt Flo plötzlich von Isa einen Anruf. Es wollte jemand den Wagen haben, sofort. Isa sollte noch etwas mit dem Preis handeln und Flo wollte sich sofort auf den Rückweg machen. Wenig später hatte Isa den Deal: $5400. Unser Glück war unfassbar. Eine Australierin (Immobilienmaklerin) brauchte einen Wagen um ihre Hunde Gassi zu fahren und hatte unseren Wagen in der Straße entdeckt und ohne darüber nachzudenken zugeschlagen. Sie warf keinen Blick in den Motorraum und wollte noch nicht einmal eine Probefahrt selber machen und ließ Isa fahren. Sie gab uns den Großteil des Geldes cash und überwies uns den Rest. Dann fuhren wir zu unserem Campingplatz, bauten das Zelt ab, luden alles in den Wagen und sie fuhr davon.

Wir standen nun da, mit etlichen Tüten und unglaublich viel Kram, der sich in der Zeit hier angesammelt hatte und hatten kein Dach mehr über dem Kopf. Der Campingplatzmanager wollte uns helfen, er hatte keine Hütten mehr zur Vermietung frei. Wir überlegten schon wie wir mit all dem Kram in die City kommen konnten, als er uns das Angebot machte, in einer halb ausgebauten Hütte für diese Nacht zu bleiben. Das nahmen wir dankend an, da es immer wieder tierisch regnete und schon dunkel war. Wir sortierten unseren Kram aus, sodass wir am Ende noch unsere zwei großen randvollen Rucksäcke hatten, unsere kleinen und jeder zwei volle Tragetaschen.

So beladen fuhren wir dann am nächsten Tag in die Stadt und checkten in ein Hostel ein. Wir teilten uns den Raum mit 30 anderen Personen. Sehr gemütlich und überhaupt nicht geräuchvol!

Eigentlich war es gar nicht so schlimm. Wir schliefen beide nebeneinander unten im Hochbett und konnten uns mit kleinen Vorhängen abschirmen und hatten sogar Privatsphäre. Leider wurde Flo krank (leichte grippe) und wir mussten mehr als gewollt in dem Zimmer rumhängen.

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Im Bontanischen Garten

Wir nutzten die Zeit so gut es ging für Sightseeing, aber uns wurde doch schnell langweilig, da wir eigentlich schon alles in der Stadt gesehen hatten. Außerdem wollten wir nicht so viel Geld ausgeben (was wir hier sparen können wir in Asien in Massagen investieren), was uns noch weiter einschränkte. Nach ein paar Tagen zogen wir in ein anderes Hostel wo wir nur noch mit 16 anderen Leuten in einem Zimmer schliefen.

Die letzte Woche waren wir dann in einem 6 Bett Zimmer. In unserer letzten Woche unternahmen wir dann doch wieder recht viel. Nathan war aus Darwin eingeflogen und wir besuchten ihn. Es hatte sich eine tragische Sache ereignet. Einer seiner Arbeitskollegen hatte Selbstmord begangen, in seinem Haus. Seine Mitbewohnerin Sophie hatte ihn morgens entdeckt. Verständlicherweise ging es allen nicht besonders gut und er und Sophie flogen für eine Woche nach Sydney. Der Tag mit ihnen war schön und Nathans Eltern waren sehr cool. Sie boten uns sogar an die letzten Tage bei ihnen zu bleiben.

Die letzten Tage verbrachten wir mit Sightseeing und erledigten den ganzen letzten organisatorischen Kram.

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Einer unserer liebsten Stadtteile: The Rocks

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Die Oper von der Harbour Bridge und von vorne

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Isa am Bondi Beach

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An unserem letztenTag haben wir es tatsächlich noch geschafft Chelsea zu treffen

Wir tranken jeden Tag bei unserem Lieblingscafe einen Kaffee (eher gesagt Mocca. Die haben den besten den wir je getrunken hatten!) und aßen viel zu viel Fastfood.

Tja und dann war es soweit! Unser Gepäck hatte ordentlich abgespeckt und wir hatten nur noch jeder einen großen und einen kleinen Rucksack. Wir fuhren zum Flughafen und alles ging zügig, sodass wir rechtzeitig am Gate ankamen. Flo hatte auf dem Weg dahin allerdings seinen Bordingpass verloren und er musste einen Flieger später nehmen. Nee quatsch, war überhaupt kein Problem.

Unsere restlichen $8 gaben wir für Süßigkeiten aus und dann saßen wir auch schon im Flieger. Als wir abhoben konnten wir es kaum glauben; wie schnell ein Jahr doch vergehen kann.

Red Center

Samstag, April 9th, 2011

Red Center

01.03.

Ziemlich schnell fanden wir jemanden der mit uns ins Red Center fahren wollte. Ein junger deutscher (Henrik) war gerade in Adelaide und hatte etwa die gleichen Pläne wie wir und wir holten ihn ein paar Tage später ab. Wir gingen noch für unseren Trip einkaufen und fuhren dann los. Am ersten Tag kamen wir nicht so weit und campten auf einer Raststätte zwischen Port Augasta und Coober Pedy.

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02.03.

Nach einer nicht ganz so langen Fahrt kamen wir in Coober Pedy, der Opalminenstadt an.

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Eine von Minen durchfurchte Stadt mit rostigem Charme.

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Wir entschieden uns hier zu bleiben und unter der Erde zu campen.

Ganz genau! Das musste man hier einfach machen. Dadurch dass es in Coober Pedy in den Sommermonaten über 50° am Tag wird, entschloss man sich die alten Minen als Behausungen umzufunktionieren.

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Unterirdische Kirche

Unter der Erde ist es immer angenehm kühl! Wir bauten unser Zelt also unter der Erde auf und kochten danach was zu essen. Später hatten wir noch eine Minentour und erfuhren viel über Opale, die Stadt und über die Arbeit in den Minen. Außerdem noch eine Menge über die Schwester unseres Führers, da er gerne schwafelte. Trotzdem war es sehr interessant und unsere erste Nacht in einer Felshöhle war sehr angenehm.

03.03.

Am nächsten Tag fuhren wir weiter Richtung Uluru. Wir hielten kurz nach Coober Pedy bei den Brakeaways.

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Eine wunderschöne hügelige Landschaft. Danach wollten wir uns noch den Dogfence ansehen. Es soll das längste von Menschen geschaffene Bauwerk sein oder so. Von einem Bauwerk kann man aber nicht sprechen. Vielleicht ist es einfach nur der Weltgrößte Lattenzaun aber damit würde man die Bezeichnung Zaun doch zu arg abwerten. Dieser lächerlich zusammengeschusterte Zaun war ein Witz. Ursprünglich war er dafür gedacht, die Schafherden von den Dingos zu trennen.

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Ein Dingo

Doch ich gehe jede Wette ein, dass der Zaun schon beim dagegen pinkeln kurz vor dem Zusammenbruch sein könnte. Egal, dass war es auch schon heute.

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Gesehen haben wir leider keine

Wir legten noch ordentlich Kilometer zurück und kamen kurz vor Sonnenuntergang ca. 100 Kilometer vom Uluru-Kata Tjuta-Nationalpark entfernt an. Uns erwartete eine schlaflose Nacht.

04.03.

Wie schon angedeutet schliefen wir nicht besonders gut und das hatte auch einen Grund: Mäuse. Diese Drecksviecher hatten es geschafft in unser Auto zu gelangen und liefen die ganze Nacht überall umher und wir konnten nix machen. Sie gelangten sogar in die Verkleidung des Wagens und liefen zwischen Stoffbezug und Dach umher. Irgendwann stank es überall nach Mäusepisse im Wagen und an Schlafen war schon lange nicht mehr zu denken. Bei den ersten Zeichen von Sonnenaufgang standen wir schließlich auf und sahen uns ihr Werk an. Es hielt sich erstaunlicherweise in Grenzen. Sie hatten etwas Brot angeknabbert, aber ansonsten waren unsere Lebensmittel unberührt. Müde fuhren wir zum Nationalpark und hielten bei der kleinen Stadt Yulara an, um uns letzte Informationen zu besorgen. Wir beschlossen zuerst zu den Olgas zu fahren.

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Die Olgas

Auf dem Weg konnten wir Uluru aber schon bewundern.

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Der lange Weg bis hierher hatte sich gelohnt. Bei den Olgas machten wir eine mehrstündige Wanderung und blieben dann dort bis Sonnenuntergang um Fotos zu schießen. Wir wollten schon früher gehen, da es bewölkt war, aber im letzten Moment riss die Wolkendecke auf und wir machten kehrt.

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Dann mussten wir aus dem Nationalpark wieder raus. Zu allem Unglück setzten unsere Scheinwerfer immer wieder aus. Bei einem kurzen Zug am Hebel gingen sie zwar wieder an, aber das hielt auch nicht lange. Schöne Scheiße.
Auf dem Weg zum Rastplatz sah Flo plötzlich ein riesen großes „Etwas“ am Straßenrand, nach einem kurzen Schockmoment erkannten wir auch was es war: ein Kamel, eine Kamelfamilie um genau zu sein. Wir sagen euch, die Viecher sind wirklich beeindruckend. Wir waren heilfroh, dass uns unser Licht nicht im falschen Moment verlassen hat UND dass die Kamele NICHT auf der Straße standen!
Wir kamen zu unserem Rastplatz und die kommende Nacht war genauso schlimm wie die davor.

05.03.

Die Mäuse hatten unser Auto scheinbar nicht verlassen oder es kamen wieder welche hinein. Wie dem auch sei, der ganze Mist der vorherigen Nacht wiederholte sich. An Schlaf war erneut kaum zu denken.
Erstaunlicherweise waren wir aber am Tag einigermaßen fit.
Wir standen noch vor Sonnenaufgang auf und fuhren in den Nationalpark. Wir wollten uns den Sonnenaufgang am Uluru ansehen. Wir kamen so ziemlich als erste an und sicherten uns einen guten Platz. Kurz vor Sonnenaufgang kamen dann dutzende Reisebusse und spuckten haufenweise Touris aus. Die Aussichtsplattformen waren randvoll. Endlich konnten wir uns über einen schönen Sonnenaufgang freuen.

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Kurz danach hetzten die Touris auch schon wieder zu ihren Bussen zurück und wir waren wieder alleine. Schrecklich diese Touren, das ist echt Stress pur!
Bevor wir uns den Felsbrocken genauer ansehen wollten, frühstückten wir erst mal. Dann umfuhren wir den Berg, der echt mal verdammt groß ist, bevor wir uns auf unsere Wanderung machten. Nicht lange und es wurde wieder mächtig heiß.

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So sieht man Uluru auf Bildern eigentlich nie

Nach der Hälfte des Weges (5Km) verfluchten wir unsere Idee einmal herum zu laufen. Total fertig kamen wir nach 3 Stunden wieder bei unserem Wagen an. Dann gönnten wir uns einen Mittagsschlaf, bevor wir weiter in Richtung Kings Canyon fuhren. Vorher kauften wir aber noch Mäusefallen.

06.03.

Die Nacht verlief relativ erfolgreich. Unsere beiden Mäusefallen schlugen in der Nacht zu und danach konnten wir keine weiteren Mäuseaktivitäten mehr feststellen.
Morgens kümmerten wir uns wieder ums Frühstück. So langsam ging uns Henrick tierisch auf den Sack. Die faule Sau kam einfach nicht in die Hufe und schien seinen Kram bewusst langsam zu machen, sodass die meiste Arbeit bei uns hängen blieb. Und dann beschwerte er sich noch über z.B. die Qualität des Essens. Uns wurde aber erst im Nachhinein klar, was für ein fauler Arsch er eigentlich ist. Man sollte doch eigentlich meinen, dass nach einem halben Jahr auf reisen die Hotel-Mama Mentalität verschwunden sei. Bei ihm nicht, aber wir fanden schon unsere Wege uns zu revanchieren. War er langsam um sich vor der Arbeit zu drücken, waren wir einfach noch langsamer. Ein cooles Spiel.

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Eine Kamelherde

Gegen Mittag kamen wir am Kings Canyon an.

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Auf ging es zur Wanderung.

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Der Anfang hatte es schon in sich, schön eine in Stein gehauene Treppen raufsteigen.

Schweißgebadet kamen wir oben an. Der Rest des Weges war einfach und echt schön.

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Definitiv die Beste Wanderung der letzten Tage und ein echtes Muss! Für alle die noch mal nach Australien wollen. Vergesst die Wanderung um den Uluru, Kings Canyon ist 1000-mal besser!
Nach der Wanderung fanden wir einen coolen Campingplatz mit einer prächtigen Aussicht. Auch die Mücken und Fliegen fühlten sich hier richtig Wohl!

07.03.

Unser heutiger Abschnitt führte noch etwas länger über Schotterpisten und wir konnten sogar einen kleinen Bach durchqueren, bevor der Highway wieder anfing.

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Mittags kamen wir in Alice Springs an. Wir hielten uns dort nicht lange auf und fuhren schnell weiter. Heute wollten wir ordentlich was schaffen und fuhren noch lange in der Nacht, bevor wir unser Lager aufschlugen.

08.03.

Auch am nächsten Tag ging es einfach nur darum so weit wie möglich zu kommen.

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09.03.

Wir entschieden uns vor der Rückkehr nach Adelaide noch die Flinders Range zu besuchen. Dort sollte es coole Wanderungen geben und auch einige 4WD-Tracks. Leider war das Wetter wieder bescheiden. In diesem Nationalpark hatte der Regen die Schotterstraßen weggeschwemmt, sodass sie nun 4WD- Tracks waren.

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Das war gut und wir nahmen einen der Wege zu unserem Campingspot. Der Weg war recht einfach aber wir hatten trotzdem unseren Spaß. Der verging uns aber recht schnell wieder, als plötzlich im Fahrerraum extrem viel Wasser lief. Shit, was war da wieder los?! Flo probierte das Wasser und es konnte nicht aus dem Kühler kommen. Es blieb also nur die Klimaanlage über. Verdammt!

Auf dem Campingplatz angekommen beschlossen wir den Wagen noch mal um zuparken. Er sprang nicht an. Es war nur die Benzinpumpe zu hören, aber der Startermotor blieb stumm. Das wurde zu viel für Isa und sie hatte einen kleinen psychischen Zusammenbruch. Das hatte uns echt noch gefehlt. Zum Glück waren noch andere Leute auf dem Campingplatz. Ein anderer Deutscher schaute sich den Wagen an, konnte uns aber auch nicht helfen. Er wollte uns aber am nächsten Tag helfen den Wagen anzuschieben um ihn anzubekommen. Wenigstens etwas. Nach etwa einer Stunde versuchte Flo noch einmal den Wagen zu starten und er sprang tatsächlich an! Wir konnten unser Glück kaum fassen. Das Abendessen sollte mal wieder was Besonderes werden, aber es ging ein wenig schief. Die Steaks waren ziemlich zäh, Flo verschüttete den gesamten Joghurtdip für die Kartoffeln und die Kartoffeln waren noch zu roh. Nur der Mais war gut.

10.03.

Der Wagen sprang an! Auf ging´s. Wir wollten heute noch eine Wanderung machen. Wir bestiegen einen Aussichtspunkt, über den man einen Überblick über einen natürlichen riesigen Krater hatte. Die Wanderung war ganz cool, die Aussicht ging so. Am Mittag fuhren wir weiter in Richtung Adelaide. Kurz davor campten wir noch einmal.

11.03.

Wir entschlossen uns bereits in Adelaide den Wagen zum Mechaniker zu bringen. Das war definitiv die Richtige Entscheidung. Wir stellten den Wagen ab und holten uns einen Mechaniker wegen einem beängstigenden Geräusch aus dem Getriebe (so eine Art metallisches Rasseln). Als wir gerade eine Probefahrt machen wollten, um dem Mechaniker unser Problem zu zeigen, sprang der Wagen nicht mehr an. Der Startermotor war kaputt und musste ausgetauscht werden. Verdammt! Dann kam aber auch ziemlich bald Entwarnung bezüglich des Rasselns. Ein Loses Metallteil war dafür verantwortlich, man konnte es einfach entfernen. Die neue Windschutzscheibe war auch nicht so teuer wie erwartet. Alles in Allem waren die Kosten für die Reparatur noch im Rahmen geblieben und wir konnten den Wagen schon am nächsten Tag wieder mitnehmen. Wir buchten uns zwei Betten in einem guten Hostel, genossen eine kostenlose Applepie und wuschen mal wieder unsere gesamten Klamotten.
Wir wollten am nächsten Tag in Richtung Sydney aufbrechen und hingen im Foyer einen Zettel auf und hofften auf Leute die mit uns wollen. Zwei Hamburger meldeten sich auch bald und schlossen sich uns an. In zwei Tagen wollten wir die 1500 Km nach Sydney überwinden.

Oaklands

Freitag, April 8th, 2011

Oaklands (20.01. – 26.02.)

Noch nie davon gehört? Die Kartoffelmetropole in Australien! Ganze 350 verwirrte Seelen hat es in diese Einöde verschlagen.

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Wenn du wegen eines Verbrechens in Australien gesucht wirst, dann ist hier der beste Ort sich zu verstecken. Wahrscheinlich waren wir 5 Wochen von Kriminellen umgeben… Egal, wir kamen an einem heißen Tag hier an und es war echt winzig. Wir checkten in unser Hotel ein und warteten darauf, dass unser Contractor eintreffen und alles mit uns regeln würde. Wir sollten 6 Tage die Woche arbeiten ca 8 Stunden täglich und in 3 bis 4 Wochen sollte die Arbeit beendet sein. Das hörte sich schon mal gut an. Wir trafen unsere Arbeitskollegen, die mit verdreckten Klamotten eintrafen. Zwei deutsche und zwei Taiwanesen, beides Pärchen. Das Hotel war schon echt heruntergekommen und unser Zimmer war klein und abgefuckt. Die Familie die das Hotel und die Bar bewirtschaftete wohnte nur vorrübergehend hier und wollte das Haus schnellstmöglich verkaufen. Beachtlich 13 Kinder hatten die Eltern, wovon 8 anwesend waren.

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Den ersten Abend verbrachten wir mit den deutschen draußen auf der Terrasse. Wir spielten Karten und ließen uns alles erklären. Morgen um 7 Uhr ging die Arbeit los.

Um 6 Uhr standen wir auf und machten uns Frühstück. Alles musste schnell gehen, da wir uns außerdem noch was fürs Mittagessen zubereiten mussten. Dann ging es los. Wir fuhren den anderen hinterher und kamen nach 10 Minuten auf der Kartoffelfarm an. Flo sollte mit Markus zusammen auf den Harvester gehen.

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Das war die Erntemaschine die übers Feld fuhr. Isa sollte mit den anderen am Fließband stehen und Kartoffeln aussortieren und das über Stunden! Das konnte heiter werden. Flo fuhr mit Traktor-Jeff und Markus aufs Feld. Dort zeigte Markus ihm den Harvester. Eigentlich war der Job recht einfach. Wir standen im Harvester, der die Kartoffeln aus dem Boden schaufelte und über Fließbänder zu transportierte.

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Das Fließband auf dem Harvester

Wir mussten dann nur noch Dreck und schlechte Kartoffeln aussortieren. Das Fließband lief aber so schnell, das wir unmöglich alles schlechte aussortieren konnten. Das was uns durch die Lappen ging, wanderte zu den Mädels. Der Harvester entlud sich immer auf einen Truck, der dann die 8 Tonnen, die wir in 15 Minuten aus dem Boden geholt hatten, zur Halle transportierte.

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Dort entlud er sich auf einem weiteren Fließband und die Mädels sortierten nun den letzten Rest aus. Die Kartoffeln wurden dann Tonnenweise auf große Kisten oder Säcke verteilt und abgeholt oder ins Kühlhaus gebracht.

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Eine Tonne Kartoffeln

Gegen halb 10 gab es dann unsere bezahlte Kaffeepause. Dafür wurden Flo und Markus extra vom Feld runter zur Halle gefahren (10 min. mit Auto). Das war schon ziemlich gut, aber auch notwendig. Die ganze Zeit am Fließband zu stehen ist echt anstrengend. Meistens sind wir nach dem Frühstück dann alle auf zwei Harvester verteilt auf Feld gekommen und haben Kartoffeln für McCain Pommes geerntet.

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Die wurden dann gleich vom Harvester auf die McCain Trucks geladen und zur Weiterverarbeitung weg gebracht. Zwischenzeitlich gab es dann Mittagessen und die letzte Stunde des Tages standen wir dann alle in der Halle am sortieren.

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Tja, so sah es aus. Aber wir konnten uns wirklich nicht beklagen. Unsere Chefs waren sehr nett und hilfsbereit und wir mussten uns echt nicht totarbeiten (nur Rückenschmerzen hatten wir die erste Woche, dann hatten wir uns an die Arbeit gewöhnt) und konnten gut Geld sparen.

Das deutsche Paar, Markus und Danni, hatten einen großen Toyota Landcruiser und jede Menge Arbeit mit dem Wagen. Es mussten unzählige Dinge repariert werden. Die wohl größte Scheiße war ihr Dach, das fast auf die komplette Länge des Autos bis zu zwei Zentimeter breiten Lochfraß durch Rost hatte. Aber es war noch unendlich viel mehr zu tun und beide verbrachten viel Zeit mit den Reparaturen. Da Markus sowas wie ein halber Automechaniker ist, konnten sie aber fast alle arnbeiten selber machen. Da auch wir einige Probleme mit unserem Wagen hatten, hatte Markus angeboten uns zu helfen. So konnten wir in unserer Zeit in Oaklands unsere Wagen ganz gut pimpen.

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Flo beim pimpen

Wir schliffen und lackierten etliche Teile an unserem Wagen, bauten Zusatzscheinwerfer ein und machten einen umfassenden Filterwechsel (Luft, Kraftstoff und Öl). Außerdem lernten wir viel über Autos.

Was passierte hier sonst so? Ach ja, wir hatten richtig krassen Regen. Die Felder in der Umgebung waren dermaßen stark überflutet, dass man sie glatt für Seen halten konnte.

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Zum Glück war unsere Farm nicht so stark betroffen. Trotzdem konnten wir 4 Tage nicht arbeiten.

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Unsere Veranda nach dem Regen

Danach war es aber auch nur mit Problemen verbunden. Die Fleder waren so weich durch den Regen, wir blieben andauernd stecken. Das eine Mal hatten wir besonders fiesen Untergrund. Wir merkten wie sich der Harvester beim sortieren immer weiter auf eine Seite lehnte… Wir fuhren weiter. Er kippte immer weiter und weiter und so langsam wurden wir nervös. Er kippte noch weiter und wir machten uns schon darauf gefasst, dass wir umkippen werden, da endlich stoppten wir.

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Als wir ausstiegen, sahen wir, dass die linken Reifen von Traktor und Harvester komplett im Boden versenkt waren. Wir standen echt schräg! Was dann folgte war nicht ganz so witzig. Wir mussten den Harvester entlehren, per Hand! Wir hatten 6 Tonnen geladen und mussten nun mit Eimern alles leer machen…

Die Problematik mit dem fast umkippen verfolgte uns noch eine ganze Weile. Wir schlossen schon Wetten ab, wann es denn nun passieren würde, bis zu jenem Tag… Wir fuhren gerade mit dem kleinen Harvester auf dem besonders nassen Feld und blieben stecken. Wir standen beachtlich tief und konnten nicht weiter. Der Chef beschloss die Kartoffeln auf eintonnen große Kisten auf dem Fled zu entladen, um das Gewicht zu reduzieren, damit wir leichter frei kommen. Zum entladen werden die Kartoffeln über einen Arm auf der linken Seite des Harvesters per Fließband geleitet. Natürlich vergrößert sich dabei die Last auf der linken Seite dabei stark. Wir standen aber bereits mit der linken Seite tief in den Boden gegraben fest. Als der Chef also mit dem entladen anfing, kippte der Harvester weiter bis die rechten Reifen ca. einen Meter über den Boden schwebten. Gerade noch rechtzeitig konnten wir den Chef darauf aufmerksam machen und wir brachen den Versuch ab. Das war knapp!

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Das war auch knapp. Isa beim Kochen.

In unserer letzten Wochen hatten wir mehr sortierarbeit zu leisten. Die Saatkartoffeln die nun schon Monate in der Halle lagerten mussten von fauligen Kartoffeln befreit werden. Das widerlichste was man sich vorstellen kann. Massenhaft Kartoffeln hatten  in dieser Zeit ihren Aggregatzustand von fest zu flüssig verändert und mit Flüssig kommt der Gestank! Gelb, rot, grüner Schleim lief über das Fließband und wie geschmolzener Käse zogen sich Fäden der Pampe überall entlang. Halbe Kartoffeln, bei denen nur noch die Schale fest war und das innere aus Schleim bestand, zogen über das Band. Ein alter Australier Ian scherzte immer, dass wir doch die leckeren Schalen Kartoffelsuppe essen sollten. Nur etwas Salz und Pfeffer drauf… Das waren dann auch unsere Highlights hier. Am letzten Tag warfen wir unsere nach Kartoffeln stinkenden Arbeitsklamotten in den Müll und duschten uns gründlich allen Gestank vom Körper. Ihr habt echt keine Ahnung wie übel Kartoffeln stinken können.

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Ein cooler See

Am Ende waren wir etwa Fünf Wochen in Oaklands und hatten eine Menge Geld beiseitegelegt. Wir beschlossen einen letzten großen Trip zu starten. Wir wollten genau in die Mitte von Australien reisen, zum Uluru!

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Rastplätze und Kangaroo Valley

Dienstag, April 5th, 2011

Rastplätze und Kangaroo Valley

Es hieß auf Jobsuche gehen und das war schwierig momentan. Queensland war nach Flut und Cyclone keine Option mehr und da es auch im Rest des Landes überall regnete, standen unsere Chancen auf einen Fruitpickingjob schlecht. Zu viele Leute die wir unterwegs trafen suchten auch nach einem Job und fanden genau wie wir nix. Die wenigen Jobs die es gerade gab, waren bereits jetzt mit überlaufen. Gerüchten zufolge hielten sich alle Backpacker auf Tasmanien auf und hofften dort auf die Kirschen Saison. Wir riefen jeden Tag bei der Harvest Hotline an und wurden jeden Tag auf neue vertröstet. Auch unsere anderen Bemühungen verliefen ins nichts. Von Lanie (einer ehemaligen Arbeitskollegin von Flo) hatten wir die Nummer von einem Contractor bekommen, den wir auch mit Anrufen nervten. Irgendwann sagte er Isa deutlich, dass sie nicht mehr anrufen solle, er würde sich melden wenn er einen Job für uns hat. Nicht sehr vielversprechend. Als wir gen Süden fuhren, fanden wir einen Rastplatz, direkt an einer vielbefahrenen Autobahn. Dort wollten wir übernachten. Glücklicherweise hatte wir dort auch Internetempfang. Deswegen blieben wir dann auch länger als geplant. Muss total blöd klingen, dass wir 2 Tage auf einer Autobahnraststätte chillten und dort sogar Wäsche wuschen und an einem Zaun trockneten.

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Aber wir konnten dort umsonst pennen und hatten Internetempfang. Was wollten wir gerade mehr. Ein deutsches Paar und ein anderer deutscher waren auch dort und wir quatschten den Abend etwas und frühstückten am nächsten Morgen zusammen. Dann verließen uns alle und wir kümmerten uns wieder um die Jobsuche. Gegen Abend kam das Pärchen wieder um dort zu schlafen. Tja, Rastplätze sind nun mal echt kuschelig! Als wir dann am Tag danach endlich verschwinden wollten, hatten wir unsere Autobatterie durch das ganze Laptop laden so ausgelutscht, dass der Motor nicht mehr anspringen wollte.

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Shit!

Wir holten also das Solarpanel raus und schlossen es an die Batterie an. Nach anderthalb Stunden versuchten wir es wieder und tadaaaaa, er sprang an. Los gings! Wir duschten am Strand und fuhren wieder nach Kangaroo Valley.

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Ein Wombat

Dort bauten wir uns unser Nachtlager auf. Am nächsten Tag bauten wir uns eine dicke Konstruktion, mit Sonnenschutz usw.

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Wir machten es uns richtig heimisch, da wir eine Woche oder so bleiben wollten um ausgiebig zu chillen. Es hatte gerade keinen Zweck weiter Jobs zu suchen. Es regnete immer noch überall und wir wollten etwas abwarten, bis sich die bedingungen gebessert hatten und es dann weiter versuchen. Bis dahin konnten wir sehr günstig leben. Wir brauchten keine Miete zu zahlen und nahmen uns vor täglich nur 10$ für Verpflegung auszugeben. Damit konnten wir eine Weile durchhalten. Das war der Plan, doch dann bekamen wir unerwartet ein Jobangebot von dem Contractor der uns versprochen hatte sich bei einem Jobangebot uns anzurufen. Wir überlegten nicht lange. Es sollte sobald wir dort waren losgehen. Wir mussten also sofort aufbrechen und unser liebgewonnenes Lager so frühzeitig wieder einpacken. Alles war schnell erledigt und Zack, waren wir auf den Weg nach Oaklands.