Sydney 2011

Sydney 2011

Wir wollten uns im neuen Jahr mal was gönnen und entschieden uns dafür Frühstücken zu gehen. Besonders ein Laden stach uns dabei ins Auge, das Isabellas. Dort konnten wir ein geiles Frühstück genießen. Besonders die selbstgemachte Leberpate war der Oberhammer. Da wir alle noch müde waren, wollten wir den Tag nicht zu stressig starten und erst mal schon zum Strand. Coogee Beach ist vor allem ein Badestrand, weshalb wir kaum Surfer zu Gesicht bekamen.

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Wir chillten ausgiebig und sprangen in die hohen Wellen, die uns entgegenschlugen, bis uns die Augen brannten. Am Abend sind wir dann in der City spazieren gegangen. Eigentlich wollten wir uns etwas nettes zum Essen suchen gehen, aber wir verliefen uns etwas und nach ein paar Stunden konnten wir dann eine Döner Bude finden. Die Preise waren zwar gesalzen, aber der Döner war auch echt mal gut. Viel Fleisch packen sie da drauf. Das ist gut!

Der nächste Tag wurde komplett mit Sightseeing verbracht.

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Wir starteten am schönen Darling Harbour und bahnten uns den Weg immer weiter zum Sydney Harbour. Dort unternahmen wir eine Fährfahrt und genossen das wunderschöne Sydney.

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Hier fühlten wir uns wohl, fast schon zu Hause. Sydney wirkte auf uns wie Hamburg, nur etwas größer. Es war einfach nur richtig gut!

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Besonders die Harbour Bridge und die Oper waren fantastisch anzuschauen.

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Abends verschlug es uns wieder ins Isabellas wo wir ein leckeres Mahl zu uns nahmen.

Da uns das Hotel so langsam zu teuer wurde, beschlossen wir auf einen weiter entfernten Campingplatz umzuziehen. Mit unserem Busticket konnten wir dann immer noch bequem in die City gelangen. Der 3.1. stand ganz im Zeichen shoppen.

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Mit Einzelheiten werden wir euch aber verschonen.

Am 04.01. wurde es wieder spannend. Wir entschieden uns den Skydive zu buchen und Naty buchte für sich noch einen Tauchgang.

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Später gingen wir dann shoppen und liefen über die Harbour Bridge und fuhren mit der Fähre wieder zum Hafen.

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05.01.

Es war soweit. Heute war unser Fallschirmsprung. Bevor es losging, gingen Naty und Isa noch ein Didgeridoo kaufen und Flo traf sich in der City mit Nathan, der seinen Urlaub in Sydney verbrachte. Es war cool ihn mal wieder zu sehen und er lud uns nach Nelson Bay ein, wo er und ein paar Freunde sich ein Ferienhaus gemietet haben. Gerne nahmen wir das Angebot an und mussten dann aber auch schon wieder los, da wir rechtzeitig wieder am Skydiving Büro sein sollten. Wir schafften es mal wieder auf die Minute und füllten die uns gereichten Fragebögen aus. Dann hieß es warten. Ein deutscher wurde schon unruhig, da er heute noch seinen Flug zurück nach Deutschland hatte und es bei ihm eng wurde mit der Zeit. Über eine Stunde später wurden wir schließlich abgeholt. Dann mussten wir noch über eine Stunde mit dem Auto fahren, bis wir schließlich am Flugplatz ankamen. Das Wetter hatte sich inzwischen verschlechtert, aber wir sollten auf jeden Fall noch springen. Als die erste Gruppe mit dem Flieger abhob, wurden wir erst eingekleidet. Flos „Flugbegleiter befand sich mit auf dem Flieger und er musste im Aufenthaltsraum alleine warten, bis er den Sprung absolviert hatte. Dann ging es aber auf ein Mal richtig schnell. Ohne viele Worte zu verlieren stiegen wir in den Flieger und bevor wir es überhaupt merkten, waren wir schon in der Luft. Eine richtige Einweisung bekamen wir eigentlich nicht, was uns doch schon etwas wunderte. Erst kurz vor dem Sprung wurde uns schließlich gesagt, wie wir die Arme beim Sprung halten sollen und wir bekamen unsere Brillen. Plötzlich hörte der Steilflug auf und die Türen wurden aufgerissen. Eine größere Gruppe von Jungs wollte einen Formationssprung machen und sie waren die ersten. Zwack, da waren sie auch schon weg und Flo war der nächste in der Reihe. Er wurde ordentlich schnell von hinten an die Kante gedrückt und konnte noch ein mal tief durchatmen, bevor er aus dem Flieger gesprungen wurde.

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Isa war die nächste und man kann sich bestimmt vorstellen, wie sie sich gefühlt haben mag, als sie sah, wie Flo auf dem Flugzeug geworfen wurde. Aber auch bei ihr ging es dann schnell und zack, war sie auch schon im freien Fall.

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Naty war die Letzte die Sprang.

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Die Sekunden des freien Fall waren unbeschreiblich geil und auch später das gleiten mit dem Fallschirm. Am besten man macht es selbst! Unten angekommen vielen wir uns alle in die Arme und wir waren sehr happy!

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Auch wenn wir gesagt hatten, dass Fallschrimspringen so eine Sache ist, die man nur einmal im Leben macht, so glauben wir nun nach unserem ersten Sprung, dass es einen zweiten bestimmt auch noch geben wird.

06.01. Isas Geburtstag

San war die erste die Isa zum Geburtstag gratuliert hat, noch bevor es die Anwesenden überhaupt germerkt hatten, dass es schon nach 24 Uhr ist. Wir spielten Karten und irgendwann fragte Flo wie spät es eigentlich sei und da war es auch schon etwas länger Isas Geburtstag. Ups…

Am nächsten Morgen gab es dann lecker Schoko-Pancake Frühstück und Omelette. Etwas später als geplant fuhren wir dann zum Bondi Beach und chillten dort in der Sonne. Die Wellen waren dort besonders hoch und kräftig. Leider konnten wir nicht so lange wie geplant dort bleiben, da es wieder einmal anfing zu regnen. Ganz unspektakulär sind wir dann auch schon wieder zurück zum Campingplatz gefahren. Nächstes Jahr wird wieder richtig gefeiert!

07.01.

Am Morgen haben wir den Campingplatz verlassen, um Naty zu ihrem gebuchten Tauchgang zu bringen. Während sie unterwegs war, chillten wir im Auto und surften im Internet. Wir mussten uns so langsam mal mit der Jobsuche befassen, da uns langsam aber sicher das Geld ausging.

Schon bald war Naty wieder da und war richtig fertig. Sie hatte während der gesamten Bootsfahrt an Seeübelkeit gelitten und ordentlich gegöbelt! Auch jetzt ging es ihr nicht gut.

Trotzdem machten wir uns auf den Weg in Richtung Nelson Bay, da wir Nathan und seine Bros besuchen wollten. Da wir es nicht mehr bis ganz nach Nelson Bay schaffen sollten, suchten wir uns einen nicht weit davon entfernten free Campingplatz zum übernachten. Während der Fahrt ging es Naty immer schlechter und wir mussten auch noch mal wegen einer Göbelattacke halten. Außerdem fuhren wir zum Krankenhaus um ihr Medikamente zu besorgen. Gegen Abend ging es ihr dann zum Glück besser und wir ließen sie im Auto schlafen.

08.01.

Gegen Mittag kamen wir dann bei Nathan an und wurden freundlich begrüßt. Seine Freunde sind allesamt coole Leute und wir hatten viel Spaß zusammen. Zwar war es nicht direkt ein Beach House, aber 3 Minuten Fußweg gingen noch klar für uns 😉

Mit Nathan gingen wir dann zum Strand und gingen auf den Felsen klettern. Später chillten wir uns dann auf deren Veranda und spielten weiter Karten und tranken ordentlich Bier. Zum Abend hin fuhren wir dann in die Stadt und gingen lecker essen. Der Abend wurde dann mit ner Menge Alkohol begossen. Die Details ersparen wir euch besser.

09.01.

Wir frühstückten zusammen und gingen dann zum Strand. Wir hatten viel Spaß beim schwimmen und gegen die Wellen springen. Außerdem bewarfen wir uns recht häufig mit Matsch. Bevor wir in der heißen Sonne verglühten, machten wir uns auf den Rückweg. Nach etwas längeren Diskussionen beschlossen wir noch über Nacht zu bleiben. Naja, nicht die ganze Nacht. Wenn wir Naty rechtzeitig zu ihrem Surfkurs zu bringen wollten, mussten wir mitten in der Nacht aufbrechen. Aber das nahmen wir in kaufen wenn wir dafür noch etwas länger mit den Leuten abhängen konnten. Als kleines Dankeschön für die Gastfreundlichkeit machten wir mittags Pizza für alle, sowie die Legendäre Tomaten-Knoblauchbutter. Der Abend ging weniger Alkoholreich zu Ende und wir konnten uns auf einen äußerst kurzen Schlaf freuen.

10.01.

Isa muss an dieser Stelle mal ein dickes Lob ausgesprochen werden, da sie die gesamte Nacht durchfuhr ohne einzuschlafen. Sie ist ein Schatz! Wir kamen noch rechtzeitig in der City an tranken einen Kaffee bei MacDonalds. Naty bestellte sich außerdem eine Brekkywrap… An dieser Stelle muss auf ein vorheriges Ereignis verwiesen werden. Nur vor zwei Tagen haben Naty und Flo eine Wette abgeschlossen. Naty hat gewettet, dass sie es schafft, 6 Monate nichts bei MacDonalds zu essen. Tja, wir hatten nun zwei Tage später, als Naty unbedacht in ihren Brekkywrap biss. Isa war die erste die es merkte. Zu spät erkannte Naty ihren folgenschweren fehler. Flo freute sich schon auf ihren Wetteinsatz, den er bestimmt hatte. Sie muss sich nun ein Hannatatoo auf den Arm machen lassen. Das Motiv, ein Wunderschöner Anker  😀

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Viel Spaß Naty!

Während Naty beim Surfen war, surften wir wieder im Internet, welch Überraschung. Außerdem mussten wir noch etwas Schlaf von der kurzen Nacht nachholen. Am Nachmittag holten wir die begeistere Naty wieder ab. Dann gingen wir wieder zu unserer Psychovermieterin Zita. Wir konnten wieder in ihrem Haus unterkommen.

11.01.

Heute war es soweit. Natys Urlaub ging zu Ende. Wir hatten uns für den Tag einen längeren Spaziergang an der Küste vorgenommen, von Bondi noch Coogee.

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Dabei konnten wir viele Surfer beobachten. Später gingen wir noch letzte Souvenirs für Naty kaufen und dann war es auch schon so weit und wir brachten sie zum Flughafen. Dort schrieb sie noch die letzten Urlaubskarten zu Ende und auf die letzte Sekunde verweilten wir zusammen, bis sie schließlich einchecken musste. Bye Bye Naty!!! Wir winkten ihr noch lange nach, bis wir alleine waren. Tja, jetzt fing für uns wieder der Ernst des Lebens an. Unser Geld war uns fast ausgegangen und wir mussten uns dringend um einen Job kümmern. Das sah Zita genauso…

12.01.

Zita ist ja wirklich nett und hilfsbereit, aber sie mischt sich zu sehr in die Probleme anderer ein. Wir waren nicht lange in ihrem Haus, da fing sie wieder an mit dem Reden und diese Frau konnte reden… Binnen weniger Stunden redete sie Flo dermaßen depressiv, dass er nur noch drängelnd auf Isa einredete, dass sie verschwinden müssen, da er sonst stark Suizid gefährdet sei. Isa sah die ganze Situation jedoch nicht so ernst und konnte Zitas Geschwaller gut abperlen lassen. Aber sie fing immer wieder an und erzählte immer wieder wo sie gerade Zimmer frei hätte und das wir gut dort wohnen könnten und uns dann einen Job suchen könnten. Aber gerade das wollten wir nicht! Und Flo bekam das Gefühl, das Isa sich immer mehr um den Finger wickeln ließ und er wollte einfach nur weg von der Frau, schnell weg, bevor sie uns einen 5 Monatigen Mietvertrag aufgeschwatzt hatte und unsere Reisepässe als Pfand einkassierte. Wir wissen nicht wie, aber plötzlich hatte sie einen Job für uns parat und ging mit uns zu einem Interview. Wie konnte das nur passieren. Außerdem war es ein Job, bei dem wir nur ein paar Stunden die Woche hätten arbeiten können und somit so gut wie kein Geld wegsparen konnten. Trotzdem gingen wir gerade da hin und Flo sah schon seine schlimmsten Befürchtungen wahr werden. Übrigens, der Job wäre in einem Altersheim gewesen, in einem jüdischen. Wahrscheinlich waren einige der Bewohner selbst noch aus einem KZ geflüchtet und nur bewarben sich zwei deutsche auf einen Job dort. Irgendwie heikel! Nach dem Interview, bei dem Zita anwesend war und sogar teilweise für uns redete gingen wir wieder zurück zu ihrer Wohnung, warfen unsere Habseligkeiten ins Auto und fuhren mit quietschenden Reifen davon… oder so ähnlich. Es war die Erlösung. Endlich konnte man wieder klare Gedanken fassen und die Gehirnwäsche loswerden. Wir suchten uns den erstbesten Rastplatz an der Autobahn zum übernachten und waren froh alleine zu sein. Es dauerte nicht lange, da erschien uns unsere Ausgangssituation nicht mehr so ausweglos, wie Zita es uns eingeredet hatte und wir fühlten uns wieder besser. Ein neuer Abschnitt konnte beginnen.

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