Sydney – Silvester

Sydney – Silvester

Morgens sind wir zwar sehr früh aufgestanden, aber alles dauerte wieder viel zu lange und der Umzug ins Hotel verschlang viel Zeit und Zita machte es durch ihre komplizierte Art nicht leichter. Viel zu spät waren wir also auf dem Weg in die Stadt. Als wir schließlich die Schlange vorm Botanischen Garten sahen, sah es noch nicht so schlimm aus, wir mussten nur erst mal das Ende finden. Wir gingen die Schlange also entlang und uns wurde bewusst, dass sie nicht dort endete wo wir es vermuteten. Tatsächlich ging sie noch viel viel weiter und das Ende war nicht einmal ansatzweise in Sicht. Da hilft nichts mehr, wenn wir uns hinten anstellen, dann kommen wir nie rein. Wir müssen die Asikarte spielen und uns vordrängeln. Wir sind nicht stolz darauf es getan zu haben, aber uns waren in dem Moment alle Mittel recht. Natürlich ging es nicht ohne etwas Ärger über die Bühne, aber schließlich konnten wir uns zu einer anderen Gruppe Deutscher dazu reihen und sie gingen relativ relaxt mit der Situation um. Wir unterhielten uns auch viel mit ihnen, was ihren Ärger dann auch wohl endgültig erstickte.

Wir kamen also in den Park hinein und konnten sogar einen schönen Platz ergattern.

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Zwar konnten wir nicht die komplette Habour Bridge von unserem Fleck aus sehen, aber besser ging es halt nicht. Es war gerade erst 12 und der Park war schon tierisch voll.

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Je weiter die Zeit voranschritt, desto mehr wurde um die wenigen freien Zentimeter freie Grünfläche gekämpft. Auf dem Wasser tummelten sich viele Boote, die je weiter die Zeit voranschritt, sich immer stärker vermehrten.

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Es waren lange Stunden und die Security Leute hatte alle Hände voll zu tun die Wege frei zu halten. Viel Dank Berry, du bist der Beste!

Während des Wartens passierte nicht viel. Ein paar Liebeserklärungen wurden von Flugzeugen in den Himmel geschrieben, teilweise sogar echt gut.

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Gegen Abend gab es noch eine Flugzeugshow, bei der ein Kunstflieger uns echt zum staunen brachte.

Schließlich wurde es dunkel und das Kinderfeuerwerk ging los.

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Es war richtig gut und ließ uns großes erwarten. Danach konnte wir eine Bootsshow verfolgen, die mit Licht animiert wurde. Als es dann endlich Mitternacht war ging das wohl beste Feuerwerk das wir je gesehen hatten los.

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Knappe 10 Minuten dauerte das Spektakel. Dann war alles ziemlich schnell vorbei. Es kam überhaupt keine Partystimmung auf, was vor Allem wohl auch daran liegen durfte, dass man keinen Alkohol in den Park nehmen durfte und sich nur teuer welchen kaufen konnte. Aber das war es uns wert, als wir uns mit all den anderen in Richtung Ausgang drängten.

Das wohl komischste an dieser gesamten Silvestersituation war aber, das man kein Geknalle hörte und keine Feuerwerkskörper in die Luft gingen. Das organisierte Feuerwerk war alles was wir zu sehen bekamen. Auf den Straßen war zwar viel los, aber es war irgendwie alles sehr gesittet. Wir fuhren mit der Bahn noch zum Bondi Beach aber selbst dort war schon viel wieder zu Ende und die Leute strömten der Bahn entgegen. Der einzige richtige Partypunkt war das Strandkonzert von David Guetta. Als wir an der Absperrung vorbei gingen, pinkelte gerade ein betrunkener Asi durch den Zaun und ein Mädel lief direkt durch.

Tja, so kamen wir ein paar Stunden vor euch ins neue Jahr.

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