Auf dem Weg nach Sydney

Auf dem Weg nach Sydney

27.12.-28.12.
Viel erlebt haben wir die nächsten Tage nicht. In der Nacht auf den 28. Sprang uns ein Opossum aufs Autodach und machte Krawall. Naty wurde dadurch ängstlich aufgeschreckt und Flo pennte die Nacht im Zelt und die Mädels zusammen im Auto.
Eigentlich wollten wir nicht nach Canberra fahren, da es dort nicht wirklich viel zu sehen geben soll, aber wir machten es trotzdem.

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Das war die Schlange die Isa plattgefahren hat

Leider hatten wir uns etwas verkracht, in der Stadt hatte alles interessante geschlossen und der Trip war somit ein ziemliches Desaster. Außerhalb von Canberra campten wir dann .

29.12. Jervis Bay

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Unser Frühstückstisch

Am Morgen kamen unsere Nachbarn vom Campingplatz auf uns zu und einer von ihnen war Mechaniker, der freundlicherweise einen Blick auf den Wagen warf und uns nützliche Tipps geben konnte.

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Das war irgendwo vor Jervis Bay

Gegen Mittag waren wir an der Jervis Bay. Wir beschlossen uns mal was zu gönnen und buchten einen Delphincruise. Uns wurde versichert, dass wir auf jeden Fall Delphine sehen würden. Pustekuchen! Über eine Stunde saßen wir auf Deck in einem eisigen Wind, ohne irgendetwas gesehen zu haben. Dann gingen wir unter Deck und setzten uns auf der Brücke in eine Ecke und sahen der Crew beim Arbeiten und Ausschauhalten zu. Irgendwann kam ein extrem pansiger Japer hinein, der einen Bootsmann fragte, wann wir denn Delphine endlich sehen würden. Der Mann entschuldigte sich und sagte, dass sie noch suchten. „Ahhhhhhh,“ erklang es gedehnt vom Japaner und er ging. 10 Minuten später kam er mit Kuchen wieder und kontrollierte die Brücke. Dabei verputzte er ein Stück nach dem anderen. Nach 5 Stücken fragte er abermals nach den Delphinen, er wurde jedoch ignoriert. Daraufhin holte er noch ein Stück Kuchen hervor und futterte weiter.
Wie dem auch sei, natürlich sahen wir keine Delphine mehr und bekamen einen Gutschein für eine weitere Fahrt. Darauf hatten wir aber kein Bock und wir versuchten die Tickets zu verhökern. Nach einiger Zeit hatten wir Glück und konnten unseren Verlust fast wieder wett machen.

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Bunte Vögel

Wir fuhren danach an einen belebten Strand, schwammen etwas und legten uns in die Sonne. Am Nachmittag schlichen wir uns dann auf einen Campingplatz und duschten dort erst mal bevor wir weiter fuhren.

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Der Eingang von Kangaroo Valley

Unser Ziel war Kangaroo Valley, ein abgeschiedener Ort. Etwas außerhalb gab es einen Campingplatz.

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Auf dem Weg dorthin sahen wir unseren ersten Wombat. Flo war ganz begeistert. Sehr putzige Gestalten. Der Campingplatz war riesig und gefiel uns gut. Wir sollten später noch einmal dort hinkommen, aber davon ein anderes Mal mehr.

30.12.
Endlich war es soweit.

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Wir kamen in Sydney an. Bevor wir aber auch nur an Sightseeing denken konnten, mussten wir uns um eine Unterkunft kümmern. Sehr blöd, dass wir damit erst heute anfingen und natürlich gestaltete sich die Suche mehr als schwierig. Alles schien ausgebucht zu sein. Was sollten wir tun? Isa checkte zwischendurch immer wieder Gumtree auf Anzeigen die uns helfen würden. Schließlich konnten wir etwas Vielversprechendes finden. Isa rief an und konnte mit einer wirr redenden Frau sprechen, die uns sagte, dass sie was für uns finden würde, wir sollten erst mal vorbei kommen. Wir mussten durch die halbe Stadt fahren um zu ihrem Haus zu gelangen. Die Frau hieß Zita oder Lisa, da sind wir uns heute noch nicht ganz sicher und sie war um die 50.
Das Haus war eine zugestellte Bude, in der bereits mehrere andere Backpacker wohnten. Wir wurden äußerst herzlich begrüßt (vielleicht ein bisschen zu viel für unseren Geschmack) und alles wirkte ein wenig komisch. Zita redete weiter wirres Zeug und erklärte uns wie viele Häuser sie hatte und wo wer wohnt und wann was frei ist und wann sie was, wie machen muss. Wir verloren komplett den Überblick und konnten nicht ansatzweise dem folgen, was sie uns sagen wollte. Wollte sie uns überhaupt was sagen? Alles war so wirr und kompliziert und wir bekamen keine klaren Aussagen von ihr.

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Das wird aus einem, wenn man zu lange in Zitas nähe ist!

Nach über einer Stunde wussten wir immer noch nicht wo übernachten konnten und was wir bezahlen sollen. Je klarer man diese wichtigen Fragen formulierte desto unklarer und nutzloser waren ihre Aussagen. Wir organisierten uns also irgendwann selbst und schliefen nun also bei ihr im Haus. Wir sollten ihr einfach das bezahlen was wir für angemessen hielten. Das war ein Akt! Eine sehr strange Situation, das können wir euch sagen, aber egal, Hauptsache wir hatten über Silvester einen Platz zum Schlafen. Am nächsten Tag sollten wir in ein von ihr organisiertes Hotelzimmer ziehen, mit zwei Dänen, was immer noch relativ günstig war.

Am nächsten Tag wollten wir sehr früh aufstehen, da wir in den Botanischen Garten wollten um uns schon früh einen guten Platz für das Feuerwerk zu sichern.

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