Cameron Highlands

Die Cameron Highlands – Tanah Rata (07.04.-12.04)

Bevor es in die Cameron Highlands gehen sollte, machten wir noch einen Zwischenstopp in Ipoh, der allerdings kaum erwähnenswert ist. Unser Hotel war so richtig abgeranzt und diente wohl auch teilweise als Stundenhotel. Wir waren aber zu erschöpft um noch weiter zu ziehen und blieben dort.
Den Tag über spazierten wir in der Stadt herum und nahmen ein gutes Essen zu uns. Dazu gab es leckeren Iced Teh Tarik (Schwarztee mit Milch auf Eis). Wieder im Hotel angekommen fetzten wir uns auf unsere Schlafsäcke und lasen in unseren Büchern.

Am nächsten Tag nahmen wir dann unseren Bus nach Tanah Rata, in den Cameron Highlands. Zuvor wollten wir noch eine leckere Nudelsuppe frühstücken. Den ersten Löffel voller Vorfreude in den Mund geschoben…Hmm, lecker war die Suppe auch, aber es ist doch etwas gewöhnungsbedürftig bereits morgens Fischsuppe serviert zu bekommen. Naja, auch solche Eigenarten muss man mitmachen.
Die nächsten zwei Stunden fuhren wir in Serpentinen zu den Cameron Highlands hinauf. Morgens eine Kombination aus Fischsuppe und Serpentinen, dass kann eigentlich nicht gut gehen. Besten Dank an die Anti-Kotzpillen.
Heil und sicher sind wir in Tanah Rata, im Herzen der Cameron Highlands angekommen. Wenn man an die bisherigen Ereignisse unserer Reise zurück denkt, folgt auf einen gut klimatisierten Bus meistens der ultimative Hitzschlag beim Aussteigen.
Diesmal blieb er jedoch aus. Auf knapp 1600 Metern über dem Meeresspiegel ist die Temperatur deutlich niedriger. Wie geil! Mein T-Shirt blieb trocken und Isa´s Nase ergoss sich nicht in einem Schweißwasserfall. Hier lässt es sich aushalten.

Wir taten gerade die ersten Schritte aus dem Bus heraus und da waren sie wieder, die Geier! „Guesthouse Twin Pines! Cheap!!! 30 RM!!! Cameron Inn!!! Father´s Guesthouse!! Cheap!! I´ll drive you for free!!!” Je lauter desto besser! Schnell drückte uns jeder Schlepper einen Flyer seines Guesthouses in die Hand.
Mit einem von ihnen fuhren wir mit und sahen uns das Twin Pines Guesthouse an. Nicht so geil. Also wieder zurück, die nächsten Schlepper warteten schon. Wir beschlossen in Father´s Guesthouse abzusteigen, da unser Reiseführer ebenfalls positiv darüber schrieb.
Isa fuhr also los und sah es sich an. Ich wartete bei unserem Reisebus, da ich meinen kostbaren Hut drinnen vergessen hatte.
Der Fahrer ließ etwas länger auf sich warten und die Schlepper verließen den Busbahnhof als Isa zurück kam. Also mussten wir mit unseren inzwischen doch recht schweren Rucksäcken zu Fuß gehen. Wie konnte es auch anders sein, Father´s Guesthouse ist auf einem Berg untergebracht. Netter Spaziergang hinauf. Mein T-Shirt also wieder ein nasser Sack Lumpen und Isa´s Nase ein Funpark für wassergeile Kleinsttierchen.

Aber die Kletterpartie hat sich gelohnt. Eine wunderschöne gepflegte Gartenanlage beherbergte mehrere militärisch aussehende halbrunde Wellblechhütten. In einer dieser Hütten war unser Zimmer. Wir hatten keinen Ventilator und keine Klimaanlage und trotzdem herrschten angenehme Temperaturen. Kann man sich bestimmt schwer vorstellen wie schön das für uns gewesen sein muss. Wenn die Sonne kurzzeitig zwischen den Wolken verschwandt war es sogar regelrecht kalt. Jedenfalls so frisch, dass man ohne zu schwitzen eine Jeans tragen konnte. Frische Luft und kein Großstadtgestank. Tief durchatmen und sich endlich wieder frisch und kraftvoll fühlen!
Kraft war es auch die wir die nächsten Tagen über brauchen würden, denn es gab viele schöne Trekkingtrails die wir ablaufen wollten.

Unseren ersten kleinen Ausflug machten wir schon kurz nach unserer Ankunft. Wir wollten zum nicht weit entfernten Robinson Waterfall.

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Isa am Robinson Waterfall

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Flo springt über den Waterfall

Ein wirklich schöner kleiner aber auch leider sehr vermüllter Wasserfall. Auf dem Rückweg gingen wir ins Restaurant und bekamen einen großen butterigen, knusprigen Fladen in Pyramidenform gezwirbelt mit Curry und ein Roti Murtabak (Dünner Crêpes-ähnlicher Teig in viel Fett gebraten und mit allerlei gefüllt, in diesem Fall mit viel Sternanis). Beides sah extrem geil aus, war jedoch nur mäßig lecker. Zu viel Butter und zu viel Sternanis.
Im Guesthouse machten wir erst mal frisch und gingen dann in den großen Aufenthalts-/Fernsehraum. Überall gemütliche Sofas zum hinchillen. Flo nutzte das freie WLan und Isa las ihr Buch weiter. Schön!

Den nächsten Tag wollten wir ein wenig trekken. Zwei Briten, Roland und …sorry, Namen vergessen… boten uns an sie zu begleiten, was wir gerne annahmen. Wir guckten uns den Weg 1 aus, der uns auf über 2 Kilometer Höhe führen sollte.

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In the Jungle

Mit dem Taxi führen wir nach Brinchang und betraten den Pfad. Jetzt sollte es für zwei Stunden nur noch steil bergauf gehen. 3,5 Kilometer war die Länge des Jungle Walk und diesen Namen hatte er nicht umsonst bekommen. Wie wir später im Reiseführer nachlasen, war der Weg nur für erfahrene Trekker ausgewiesen. Sind wir jetzt also auch erfahrene Trekker?
Wohl eher genervte. Isa hatte etwa auf der Hälfte des Weges keine Lust mehr und wurde zickig woraufhin auch Flo zickig wurde. Roland und Mrs. X waren unterdessen schon nicht mehr zu sehen, da sie ein extrem flottes Tempo vorlegten. So ist die Jugend nun mal. Wir kraxelten etwas gemächlicher hinauf, über Baumwurzeln kletternd und matschigen Löchern ausweichend.
„Wenn auf dem nächsten Schild noch 500 Meter steht, dann kriege ich einen Schreianfall!“ drohte Isa in Erwartung des nächsten Wegweisers. Es waren 690 Meter, aber der Schrei blieb aus, auch als uns ein weiterer Wanderer erzählte, dass die schwierigsten Stellen noch vor uns lagen. Das konnte ja heiter werden und in der Tat wurde es immer steiler und matschiger.

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Flo auf Abwegen

Aber auch diese Hürden meisterten wir und kamen schließlich am Gipfel an. Zu unserem Entzücken sahen wir ein Auto. Das hieß, dass eine Straße wieder hinunter führte und wir keine weiteren Kletterpartien mehr zu überstehen hatten. Der einzige Grund weshalb wir überhaupt auf diesen Gipfel stiegen, war der zu erwartende Ausblick. Hmm, das einzige was wir sahen waren über den Abhang nach ober wachsende Bäume und Büsche, also nix.
Plötzlich hörten wir uns gerufen und sahen unsere beiden Begleiter auf der Spitze eines Aussichtsturmes stehen. Wie wir den übersehen konnten blieb uns ein Rätsel. Also noch ein paar weitere Stufen nehmen und endlich sahen wir das Tal vor uns. Wow! Echt mal krass. Leider kommt es auf dem Foto nicht so rüber, aber es war wirklich schön.
Jetzt hieß es den Abstieg zu nehmen. „Only 12 Kilometers, let´s go!“ trällerte Mrs. X fröhlich und stapfte mit Roland voran. Welche Drogen hatten die denn genommen? Isa tippte auf Speed, denn weg waren sie wieder. Plötzlich tauchten die Teefelder vor uns auf. Sowas von geil! Beschreibungen können das nicht wiedergeben, also guckt es euch an.

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Die Teefelder

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Noch mehr Tee

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Hafer oder Tee?

Die nächsten 8 Kilometer wanderten wir die steilen Straße an den Teefeldern hinunter und genossen die Aussicht. Da die Zeit schon recht fortgeschritten war, konnten wir die Teefabrik und den Teeshop leider nicht mehr besuchen. Von Brinchang ging es mit dem Taxi wieder zurück nach Tanah Rata. Dort nahmen wir beim Inder eine sehr schön zubereitete Mahlzeit zu uns. Auf Bananenblättern wurden allerlei Leckereien serviert.

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Isa freut sich auf´s Essen

Auch wenn das Chicken mit Peanuts nicht so lecker war, hat es sich doch gelohnt. Oben in Father´s Guesthouse erwarteten uns zwei bekannte Gesichter. Boris und Marina waren uns nachgereist und wir nahmen sie freudig in Empfang. Den Abend verbrachten wir wieder gemeinsam und spielten Riffifi/Brille/rauf und runter. Später am Abend kam noch Albert hinzu und spielte mit. Er ist ein ehemaliger Banker, der aus England abgehauen ist und nun die Welt sehen will. A very lovely guy J.

Der nächste Tag sollte schon früh beginnen. Der Plan sah aus, dass wir uns mit Marina und Boris Roller leihen wollten um damit die Umgebung zu erkunden und den Teeshop den wir gestern nicht mehr sehen konnten zu besuchen. Diesmal bekam es Flo mit einer Halbautomatikmaschine zu tun. Das konnte ja heiter werden.

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Psycho-Flo mit seiner Höllenmaschine

Erste kleine Versuche sahen aber vielversprechend aus. Also Isa hinten drauf und ab geht´s. Die ersten Kilometer kann man sich so vorstellen, also würde man versuchen ein Wildpferd einzureiten. Etwa in dieser Art hat der Roller gebockt, als Flo die Gänge reingerammt hat.
Dann hatte er aber den Dreh raus und es ging zügig in Richtung Brinchang. Als wir dann die Abzweigung zu den Teehängen nehmen mussten, zeigten sich die Leistungsschwächen des Rollers. Nur mühsam wurde er mit der Steigung fertig. Also Kickdown und im ersten Gang mit Vollgas los. Vor den unübersichtlichen Kurven immer schön hupen und vorsichtig herumfahren.
An einer besonders schönen Stelle machten wir dann unseren ersten Fotohalt. Plötzlich roch es nach schönen krossen Hähnchenkeulen, mhm, lecker… nicht ganz. Isa hatte beim Absteigen nicht aufgepasst und ist mit ihrem Bein an den extrem heißen Auspuff gekommen. Die Folge war eine schön große Brandwunde. Sah aber erst mal nicht so schlimm aus, nur schön rot.
Weiter ging es den Berg hinauf. Oben angekommen nahmen wir den Pfad 14. Fast so anstrengend wie der am vorherigen Tag und genauso abenteuerlich.

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Marina, Isa und Flo beim Klettern

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Ein tiefer dunkeler Wald

Nach einer Stunde trafen wir einen abgekämpften Wanderer (als würde er schon Tage umherirren), mit den Nerven völlig am Ende, der uns sagte, dass der Weg noch eine weitere Stunde in Anspruch nehmen würde.
Wir entschieden uns dagegen, da wir noch was anderes als Baumwurzeln und Matsch sehen wollten. Eine Stunde wieder zurück und mit den Rollern ab zur Teefabrik. In einem schön gelegenen Café nahmen wir frischen Cameron Highlandstee zu uns.

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Bei so einer Aussicht schmeckt der Tee umso besser!

Mit dem Roller ging es dann wieder ins Tal. Regen setzte ein. Wir suchten in einer Butterflyfarm Unterschlupf. Sie beherbergte neben einer Vielzahl von Schmetterlingen noch viele andere Tiere. Unter anderem Skorpione, Schlangen, Käfer in allen Größen und Formen (einige sahen wie Blätter oder Äste aus), Fische, Schildkröten… Es gab viel zu sehen.

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Es ist nicht das wonach es aussieht… vielleicht aber doch

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Diese Deko lebt!

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Ein Schmetterling beim Befruchten

Als sich der Regen etwas gelichtet hatte, führen wir noch zu einer Strawberryfarm und gönnten uns dort einen leckeren Shake. Dann war der Ausflug auch schon vorbei und wir fuhren zurück nach Tanah Rata. Abends wieder Kartenspielen und Isa´s Brandwunde versorgen. Die hatte eine Blase von stattlicher Größe und guter Füllung hervorgebracht. Lecker! Sollte Isa noch lange Freude dran haben…

Ein langer Fußmarsch erwartete uns an diesem Tag. Am Robinson Waterfall ging es vorbei auf einem recht schönen Wanderweg.

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Der Robinson Waterfall

Bereits nach wenigen Minuten hatten wir unser erstes schönes Tiererlebnis, als eine Schlange am Wegrand in unser Blickfeld geriet. Kurz darauf trafen wir noch eine nette Riesenspinne. Leider ebbte nach diesem verheißungsvollen Beginn unser Zusammentreffen mit Tieren ab.
Als wir den Wanderweg hinter uns gelassen hatten machten wir an einem kleinen Stand an der Straße Rast. Die gesamte Umgebung und der anliegende Spielplatz war ein wahres Freudenhaus von Achtbeinern, gigantischen Achtbeinern. Wo man hinsah, eine größer als die andere.

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Flo beäugt skeptisch die Spinne

Trotzdem hatten wir dort eine schöne Pause, da es extrem guten frisch gepressten Saft und leckeren Eiskaffee gab. Unser nächstes Ziel war das Haus am See. Klingt verlockend, war aber nix. Den See kann man eher als eine Art Kloake beschreiben. Ekelhaft vermüllt!
Mit dem Bus wollten wir nun zurückfahren und setzten uns an die Haltestelle, bis wir auf die Idee kamen die Einheimischen zu fragen, wann der Bus fährt. Eineinhalb Stunden waren uns dann doch zu lange um zu warten und wir gingen in die nächste Stadt und nahmen ein Mittagessen zu uns.
Als wir dann zurück nach Tanah Rata wollten hatten wir ein einmaliges Erlebnis. Keine Taxen weit und breit. Wenn man die Geier braucht, sind sie nicht da. Die gesamte Stadt sind wir abgelaufen, bis wir endlich eins fanden. Der Preis war jedoch zu unverschämt und wir gingen weiter. Glücklicherweise traf in diesem Moment der Bus ein, der uns schließlich günstig wieder zurückbrachte.

Den nächsten Tag verbrachten wir äußerst geruhsam. Isa chillte in der Sonne, Flo im Internet. Gammeln total. Das war nach zwei anstrengenden Tagen auch mehr als nötig. Abends fanden wir uns wieder zum Kartenspielen zusammen. Neben uns saß die ganze Zeit über ein… Nerd, der zu uns rüber sah. „Der will unser Freund werden.“ Prophezeite Isa.
Japp, wenig später fragte er uns ob er sich dazusetzen darf. Ach was soll’s, wir sind ja sozial. Wir führten ihn, Sebastian, in die geheime Kunst des Großen Dalmuti ein und spielten mit ihm. Mit Albert verabredeten wir uns für den nächsten Tag, an dem wir wieder wandern wollten.
Als Isa Sebastian dann am nächsten Morgen traf, konnte ihr gutes Herz nicht anders und sie fragte Sebastian ob er sich uns anschließen wolle. Natürlich sagte er nicht nein und wir zogen zu sechst los.
So was kann es auch nur in Asien geben. Um zu dem Pfad zu gelangen musste man durch den Garten eines Privatgrundstücks gehen. Ein relativ cooler Pfad erwartete uns, der jedoch auch verdammt steil war. Keuchend gingen wir voran. Als wir eine kleine Rast machten kam ein Pärchen vorbei, mit Kind auf dem Rücken und zack an uns vorbei. Wir werden alt…
Irgendwann teilte sich der Weg und wir hatten uns im Vorfeld für die linke Abzweigung entschieden. Nach ein paar Metern war der Weg vollkommen überwuchert und nicht mehr auszumachen. Der einzige Grund warum wir uns sicher waren, dass wir dennoch richtig waren, war der Fakt, dass alles andere noch weniger passierbar war. Wie man erkennen kann, ging es ziemlich abenteuerlich abwärts. Dementsprechend war es auch nicht verwunderlich das es zu Stürzen kam.
Leider traf es beide Male Isa. Es grenzt an ein Wunder, dass sie sich dabei nichts gebrochen hat. Steil, rutschig, überwuchert, gepaart mit schlechtem Schuhwerk sollte man vermeiden! Irgendwann wurde das Gelände jedoch wieder begehbarer und wir wanderten durch Plantagen. Albert war so mutig und riss sich eine Chilischote von einem Strauch ab und biss herzhaft hinein. Die Schärfe war jedoch noch nicht ausgeprägt genug und der Geschmack kam einer Paprika gleich.
So wanderten wir noch eine Zeitlang weiter, kamen an einem abgelegenen Dorf vorbei und gingen dann einen Pfad mitten durch die Teefelder. Ein absolutes Highlight!

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Eine Brücke zu den Gewächshäusern

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Ein kleiner Bach

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Die Aussicht vom Café

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Unser zukünftiger Landsitz?

Irgendwann kamen wir an einem kleinen Teeshop an und gönnten uns eine Verschnaufpause mit tollem Tee (unter anderem richtig leckeren Chai Massala) Ein letzter Pfad sollte uns nach Tanah Rata zurückbringen. Den muss man aber erst mal finden. Durch eine Plantagen-Anlage mussten wir uns durchfragen, bis wir schließlich den Einstieg fanden. Die Mädels hatten da schon kein Bock mehr, da der Pfad förmlich nach „Aufsmaulfliegen“ schrie. Nach zehn Minuten wurde es aber verträglicher und wir wanderten durch den Wald zurück in die Stadt. Dort begaben wir uns völlig verdreckt ins Restaurant und aßen alle zusammen.
Den Abend ließen wir noch nett ausklingen. Am nächsten Tag sollte es schließlich weiter gehen, nach Kuala Lumpur.

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